Der Wind kam doch noch auf

ALTNAU. 96 Schiffe segelten in die Nacht hinein. Beim Start mussten sich die Segler an der Tag- und Nachtregatta mit Windstärke 1 zufrieden geben. Stefan Stäheli erreichte als Erster das Ziel.

Daniela Ebinger
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Segeln in den Sonnenuntergang: Die Tag- und Nachtregatta von Altnau bietet besondere Reize. (Bild: Daniela Ebinger)

Segeln in den Sonnenuntergang: Die Tag- und Nachtregatta von Altnau bietet besondere Reize. (Bild: Daniela Ebinger)

Die Segler an der Tag- und Nachtregatta mussten sich am Freitag beim Start mit Windstärke 1 zufrieden geben. Der Himmel zeigte sich dafür beim Sonnenuntergang umso verspielter. Die neun Klassen mit vier Katamaranen und Kielyachten mit verschiedenen Bauarten starteten in Richtung Güttingen.

Glück mit dem Wind

«Wir hatten nach einer guten Viertelstunde mit der Windentwicklung ziemlich Glück», sagt OK-Präsident der Wettfahrt, Georg Görner. Der Segelclub ASC Altnau organisierte bereits zum 41. Mal diese Regatta. Der lange Steg von Altnau ermöglichte den Zuschauern, den Startschuss unter der Moderation des ASC-Seglers Walter Lüthi zu verfolgen. Als Erster erreichte der Katamaran Sonnenkönig von Stefan Stäheli nach einer Stunde 20 Minuten das Ziel.

Generell gute Regatta

Die 96 Schiffe starteten in drei Gruppen. Die Letzten kamen kurz nach Mitternacht in den Hafen zurück. «Die Regatta verlief generell gut und unfallfrei, und wir mussten keine schlechten Ereignisse feststellen», sagt Wettfahrtleiter Franklin Schüepp erfreut. Damit geht für ihn als Wettfahrtleiter mit vielen erfreulichen Stunden die 12. Tag- und Nachtregatta zu Ende. Die Segler und ihre Freunde genossen im grossen Festzelt mit DJ Schöbi noch bis in die frühen Morgenstunden die Atmosphäre unter dem Motto Gartenparty.

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