Der Weiher entstand vor über 100 Jahren als Tongrube

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Über die Geschichte des Ziegeleiweihers gibt es nicht sehr viele Angaben. Er sei bei der Gewinnung von Lehm für die Emmishofer Ziegelei Noppel entstanden, schreibt Alt-Stadtammann Emil Heeb in seinem Buch «Alles fliesst… Die Kreuzlinger Gewässer». Die Fabrik, die 1917 abbrannte, tauchte auch in der Sonderausstellung «Alt-Emmishofen» des Museums Rosenegg auf. Die ehemalige Leiterin Heidi Hofstetter verweist auf ein Buch von Ernst Würtenberger, einem Sohn des Fabrikbesitzers. Dieser beschrieb, wie er in den kalten Wintern von 1878 bis 1880 auf grösseren und kleineren Weihern neben der Fabrik das Eislaufen erlernte. Zum kleineren Leemweiher etwas weiter südlich besteht eine Verbindung. Oder es gab sie zumindest, weiss Erich Herrmann, der seit Jahrzehnten im Quartier wohnt. Den Ziegeleiweiher speist kein normaler Bach. Überlegungen, den Saubach durchzuführen, gab es offenbar vor vielen Jahren. Sie wurden aber verworfen. (ubr)