Der Vorfrühling hält an

Das langgestreckte Hochdruckgebiet, welches von den Azoren über Mitteleuropa bis zum Schwarzen Meer reicht, bleibt im Wesentlichen bestehen. Sein Zentrum liegt eher etwas südlich von uns. Und weil die Winde im Uhrzeigersinn um ein Hochdruckgebiet kreisen, entsteht dadurch eine Südwestströmung.

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Das langgestreckte Hochdruckgebiet, welches von den Azoren über Mitteleuropa bis zum Schwarzen Meer reicht, bleibt im Wesentlichen bestehen. Sein Zentrum liegt eher etwas südlich von uns. Und weil die Winde im Uhrzeigersinn um ein Hochdruckgebiet kreisen, entsteht dadurch eine Südwestströmung. Sie bringt uns sehr milde Luft. Die kräftigen Winde haben die feuchtkühle Grundschicht am See weitgehend ausgeräumt. Und so wird die Chance auf die nächtlichen Nebelbildungen deutlich gemindert.

Nach einigen lokalen Morgennebeln gibt es heute nochmals einen schönen Vorfrühlingstag. Die Temperaturen klettern bis auf etwa zehn Grad. Das ist für die Jahreszeit deutlich zu warm.

Ähnlich schön wird es am Dienstag. Die Bewölkung nimmt aber langsam zu. Denn es nähert sich eine schwache Störung, die sich weiter abschwächt und sich unter dem herrschenden hohen Luftdruck wahrscheinlich sogar auflöst. Damit dürfte es trotz vieler Wolken trocken bleiben. Allerdings gehen die Temperaturen etwas zurück. Auf maximal acht Grad am Nachmittag.

Am Mittwoch stellt sich vorübergehend Bise ein. Der Hochnebel wird wieder zäher und wird sich nur wenig auflockern. Mit der Bise wird es nochmals etwas kühler. Sie dauert aber nur etwa einen Tag. Denn ab Donnerstag bis zum Wochenende kehrt wieder freundliches und eher windschwaches Vorfrühlingswetter ein. Nach einigen lokalen Morgennebeln wird es spätestens am Nachmittag freundlich mit Sonne und wenig Wolken. Es bleibt trocken und die Temperaturen steigen wieder auf acht bis zehn Grad an.

Laut Wetterbuchhaltung scheint die Sonne im Februar durchschnittlich doppelt so viel wie im Januar. Der Monat ist eher trocken. (cf)