Der Vollbringer steht am Steg

Die Kunstfigur «Der Vollbringer» ist ein Geschenk vom Altnauer Stefan Seigner an die Gemeinde. Es ist ein Zeichen seiner Dankbarkeit und Sympathie.

Daniela Ebinger
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Überbringer: Stefan Seigner schenkt Altnau den «Vollbringer». (Bild: ebi)

Überbringer: Stefan Seigner schenkt Altnau den «Vollbringer». (Bild: ebi)

Altnau. Den Gesichtsausdruck in Richtung See gerichtet begrüsst die Skulptur «Der Vollbringer» alle Gäste beim Warteunterstand auf dem Steg in Altnau. Sie ist aus Aluminium und trägt auf dem Kopf zwei Schaufeln aus Bronze. Diese symbolisieren, dass die vollendete Arbeit immer noch im Kopf präsent ist. Die Kunstskulptur wurde von der Zillertaler Künstlerin Margot Stöckel hergestellt und vom Altnauer Stefan Seigner der Gemeinde geschenkt.

Kunst kann bewegen

«Mit diesem Steg hat Altnau Grosses vollbracht, auf das alle stolz sein können», findet Seigner, der mit seiner Frau seit zwei Jahren in Altnau wohnt. «Ich wurde überaus herzlich aufgenommen und fühlte mich sofort gut aufgehoben», schwärmt Seigner. Mit dieser Kunstskulptur wolle er der Gemeinde seine Sympathie und Dankbarkeit ausdrücken. «Kunst kann unendlich viel bewegen.» Altnau habe das Paradies vor der Haustüre. Ihm schweben viele Ideen vor, wie man die Region noch attraktiver gestalten könne.

Es gehe nicht um grosse Investitionen, sondern darum, dass man mit dem, was man habe, das Optimum heraushole. Eine seiner Visionen ist es, den Apfel in verschiedenen Apfelkuren zu vermarkten. Er habe schon sehr viel über diese Frucht gelesen und wisse, wie vielseitig sie verwendbar sei. Er ist der Überzeugung, dass man noch mehr daraus machen kann. «Das Dorf ist ein richtiger Goldapfel.»

Weltmann in Altnau

Für die Gemeinde sei es eine grosse Ehre, dieses Geschenk zu bekommen, sagt Gemeindeammann Beat Pretali. «Es ist sehr schön zu spüren, dass ein solcher Weltmann wie Seigner unsere Gemeinde so schätzt und sich hier wohlfühlt.» Stefan Seigner habe unter anderem das Haus der Musik in Wien gegründet, den Bau der Kristallwelten im Tirol organisiert, 16 Firmen aufgebaut und 25 saniert.

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