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Der Verkehr stört nicht mehr

Entlang der Hauptstrasse erhalten sieben Gebäude Schallschutzfenster. Der Kanton ist dazu verpflichtet, seine Einwohner vor Lärm zu schützen.
Nicole D'orazio

Der Verkehr nimmt stetig zu, auch in Lengwil-Oberhofen. Eine einhergehende Folge ist die Lärmbelastung durch die Fahrzeuge. Übersteigt diese die Immissionsgrenzwerte, müssen Massnahmen getroffen werden. Aus diesem Grund sollen nun sieben Gebäude, die an der Hauptstrasse liegen, Schallschutzfenster erhalten. Noch bis am 26. Oktober liegen die Pläne des Lärmsanierungsprojektes auf der Gemeindeverwaltung Lengwil auf.

Der Kanton sei seit 30 Jahren dazu verpflichtet, seine Einwohner vor übermässigem Strassenlärm zu schützen, sagt Ivo Spalinger, Lärmschutzbeauftragter des kantonalen Tiefbauamtes. «Wir führen Verkehrszählungen, Lang- wie Kurzzeitmessungen betreffend der Lärmbelastung durch.»

Jedes Gebäude werde dabei einzeln berechnet und beurteilt. Es werde jeweils der lärmempfindlichste Punkt gesucht und auch die Reflexionen von Gebäuden gegenüber berechnet und mit einbezogen. «Betreffend der Massnahmen wird zuerst geprüft, ob man an der Quelle, also an der Kantonsstrasse, etwas verbessern kann. Das können lärmarme Strassenbeläge oder Lärmschutzwände sein», sagt Spalinger. Eine 30er-Zone oder verkehrsberuhigende Hindernisse kämen bei einer Kantonsstrasse hingegen kaum in Frage.

Seit 1985 sind Bauherren in der Pflicht

Seien die genannten Massnahmen nicht möglich, würde man bei den betroffenen Liegenschaften Schallschutzfenster einbauen. «Das gilt allerdings nur für Gebäude, die vor 1985 gebaut wurden. Seit der Einführung des eidgenössischen Umweltgesetzes sind die Bauherren dazu verpflichtet, Massnahmen zu ergreifen.» Die Kosten übernehmen der Kanton und der Bund. Die Finanzierung erfolgt durch die Strassenverkehrs- und Mineralölsteuer. Bis März 2018 müssen alle Kantonsstrassen im Thurgau vollumfänglich lärmsaniert sein.

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