Der Sek geht es finanziell gut

Die Sekundarschulgemeinde Dozwil-Kesswil-Uttwil senkt den Steuerfuss um 2 Prozentpunkte auf 35 Prozent.

Trudi Krieg
Drucken
Teilen

KESSWIL. Schulpfleger Adrian Gut präsentierte am Dienstagabend an der Schulgemeindeversammlung in Kesswil ein sehr gutes Rechnungsergebnis für 2012 und das Budget für 2013. Beides wurde von den 39 anwesenden Stimmbürgern einstimmig angenommen.

Die Jahresrechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von 489 894 Franken. Hauptsächlich haben höhere Steuereinnahmen und höhere Grundstückgewinnsteuern zum guten Ergebnis beigetragen. Renovationskosten an der Fassade des Neubaus und Unterhaltskosten an der Technik Mehrzweckhalle sind zudem tiefer als budgetiert ausgefallen.

Stabile Schülerzahlen

Gut schlug im Namen der Behörde eine Steuerfuss-Senkung von 37 auf 35 Prozent vor. Man rechne für die nächsten Jahre mit gleichbleibenden Schülerzahlen. Somit könnte der Steuerfuss längerfristig tief bleiben, sagte Gut. Der Antrag wurde genehmigt.

An der Schulgemeindeversammlung vor einem Jahr stimmten die Schulbürger dem Erwerb des an das Schulhaus angrenzenden, 3279 Quadratmeter grossen Grundstücks von den Eigentümern Knup und Schoop zu. Adrian Gut schlug vor, vom Gewinn 2012 350 000 Franken für diesen Landkauf zu verwenden. Damit könnte das Grundstück bereits beim Erwerb komplett abgeschrieben werden. Die öffentliche Beurkundung hat bereits stattgefunden. Die Übertragung wird stattfinden, sobald die Umzonung erfolgt ist.

Weiter sollen 139 000 Franken vom Gewinn aus dem letzten Jahr zur Vorfinanzierung Liegenschaften allgemein verwendet werden, die rechtlichen 894 Franken als Einlage ins Eigenkapital. Die Versammlung stimmte dem Vorschlag zur Gewinnverwendung zu.

Dank für den Einsatz

Präsident Toni Betschart ehrte und dankte den auf Ende der Amtsperiode aus Behörde und Ämtern Austretenden. Noëmi von Erlach war ein Jahr lang als Delegierte der Primarschulgemeinde Kesswil in der Sekundarschulbehörde. Die Rechnungsrevisoren Marianne Imhof und Jürg Wiesli sowie die Urnenoffizianten Andrea Röst und Klaus Wolff und die Suppleantin Edith Brändle waren alle lange Jahre für die Sekundarschulgemeinde tätig, wie lange genau, wussten sie zum Teil selber nicht mehr.

Aktuelle Nachrichten