Der sechste Sitz ist noch nicht vergeben

In Kradolf-Schönenberg erreichte keiner der neuen Gemeinderatskandidaten im ersten Anlauf das absolute Mehr. Alle drei wollen im März zum zweiten Wahlgang antreten.

Hannelore Bruderer
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Kradolf-Schönenberg. In Kradolf-Schönenberg wird der vakante Sitz im Gemeinderat erst im zweiten Wahlgang vom 20. März besetzt. Die drei neuen Kandidierenden Hans Stark von der SVP sowie die beiden parteilosen Kandidaten Adriano Schickli und Bernhard Munz haben das absolute Mehr von 437 Stimmen bei ihrem ersten Antritt verpasst.

Nur gerade elf Stimmen fehlten dem Neukircher Landwirt Hans Stark (426 Stimmen) zur Wahl. Adriano Schickli erzielte 347 und Bernhard Munz 310 Stimmen. Alle drei wollen zum zweiten Wahlgang antreten.

Wieder alles offen

Nach seinem guten Abschneiden geht Hans Stark als Favorit in den zweiten Wahlgang. Dessen sind sich auch seine Mitbewerber bewusst. Dass sich Adriano Schickli und Bernhard Munz trotz deutlichem Abstand zu Hans Stark nochmals der Wahl stellen, ist für sie Ehrensache. Beide sagen: «Das sind wir unseren Wählern schuldig». Im zweiten Wahlgang würden die Karten neu gemischt, gibt sich Adriano Schickli zuversichtlich. «Da ist wieder alles offen.» Auch Bernhard Munz hofft, bis zum 20. März neue Wähler zu mobilisieren.