Der Ruf der Feuerwehr Roggwil

ROGGWIL. Die Roggwiler Feuerwehr erneuert den Personalbestand laufend. Sie öffnete sich jungen Einwohnern für eine allgemeine und persönliche Orientierung.

Hedy Züger
Drucken
Teilen
Spielerisch lernen Kinder die Aufgaben der Feuerwehr kennen. (Bild: Hedy Züger)

Spielerisch lernen Kinder die Aufgaben der Feuerwehr kennen. (Bild: Hedy Züger)

Am Tag der offenen Tür im Dezember hatten sich vier Roggwiler für den Beitritt entschieden. Letzten Sonntag standen die Offiziere der Feuerwehr Roggwil erneut Red und Antwort, um der jungen Generation den Weg zur Mitarbeit zu ebnen.

Minimal sieben Abende

Offizier Marcel Bühler, zuständig für Rekrutierung, wies darauf hin, dass ein minimales Engagement nicht mehr als sieben Abende im Jahr ausmacht. Mehr wird allerdings daraus, wenn es um besondere Verantwortung und Ausbildung geht, etwa als Offizier. Wer sich in der Feuerwehr engagiert, also auch für den persönlichen Wohnort und die eigene Familie, erfahre vorab viel Nützliches für das eigene Berufs- und Privatleben. Der Einsatz erfolgt weitgehend entsprechend der Ausbildung, Eignung und Neigung.

«Eine Lebensgrundschule»

Dass die Feuerwehr die Vernetzung unter verschiedenen Fachgruppen fördert und Kontakte schafft, die sonst kaum entstehen würden, erfährt jeder Feuerwehrler. Auch der Zugang zu Behörden, Polizei, Sanität und weiteren Stellen wird in der Feuerwehr gefördert. «Die Feuerwehr ist eine Lebensgrundschule», sagte Marcel Bühler den Besuchern im offenen Depot.

Aktuelle Nachrichten