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Der Pool hat sein Profil geschärft

Der Kulturpool Mittelthurgau zieht eine positive Bilanz über sein erstes Vereinsjahr. Präsident Valentin Hasler räumt allerdings ein, dass es noch Graubereiche gebe – trotz der vielen Leitlinien, an die sich der Vorstand bei der Vergabe von Unterstützungsbeiträgen hält.
Esther Simon
Die Vorstandsmitglieder Nathanael Huwiler aus Märstetten, Erich Baumann aus Bürglen, Elisabeth Brändli aus Berg, Präsident Valentin Hasler aus Weinfelden, Maria Schai-Escobar, Leiterin der Geschäftsstelle in Weinfelden, Urs Zurbuchen aus Amlikon-Bissegg. (Bild: pd)

Die Vorstandsmitglieder Nathanael Huwiler aus Märstetten, Erich Baumann aus Bürglen, Elisabeth Brändli aus Berg, Präsident Valentin Hasler aus Weinfelden, Maria Schai-Escobar, Leiterin der Geschäftsstelle in Weinfelden, Urs Zurbuchen aus Amlikon-Bissegg. (Bild: pd)

WEINFELDEN. Vor einem Jahr verschwand ein weisser Fleck auf der Thurgauer Landkarte. Als letzte Region im Kanton – wobei das Wort «letzte» lediglich unter dem zeitlichen Aspekt zu verstehen ist – hatte auch der Mittelthurgau einen Kulturpool gegründet, aus dem er Geld an Kulturschaffende verteilen kann, sofern diese die Bedingungen erfüllen. Ein Jahr nach der Gründung des Kulturpools Mittelthurgau hielten Vertreter der Mitgliedergemeinden Rückschau an der ersten Generalversammlung. Es waren dies die Gemeinderäte Urs Zurbuchen aus Amlikon-Bissegg, Elisabeth Brändli aus Berg, Nathanael Huwiler aus Märstetten, Gemeindepräsident Erich Baumann aus Bürglen sowie Gemeinderat Valentin Hasler aus Weinfelden, der als Präsident amtet.

Viel Zeit genommen

Valentin Hasler zog eine positive Bilanz, wenn er auch einräumte, dass man zunächst das Profil habe schärfen müssen und es teilweise noch Graubereiche gebe – trotz der vielen Leitlinien, an die sich der Vorstand bei der Vergabe von Unterstützungsbeiträgen hält. «Als Präsident kann ich feststellen, dass wir uns im ersten Vereinsjahr auch Zeit genommen haben, um eine gemeinsame Richtung zu finden. Das ist uns bis jetzt sehr gut geglückt.» Das Vermögen des Kulturpools betrug am 31. Dezember 2015 43 976 Franken. Der Beitrag von zwei Franken pro Einwohner bleibt für 2016. Der Bürgler Gemeindepräsident Erich Baumann zog eine Anpassung dieses Beitrages in Erwägung, «sollte sich weiterhin so viel Geld anhäufen». Die Gemeinde Bürglen war dem Beitrag von zwei Franken pro Einwohner schon von Anfang an skeptisch gegenüber gestanden.

«Wertvolle Arbeit»

An der Versammlung zeigte sich Baumann aber überzeugt, «dass der Kulturpool Mittelthurgau eine wertvolle Arbeit für das kulturelle Leben der Region leistet und dass er die Beiträge gerecht und im Sinne der Leitlinien verteilt». Baumann bleibt übrigens im Vorstand, bis das Ressort Kultur im Bürgler Gemeinderat neu besetzt werden kann.

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