Der Pfarreirat will nichts von einer Absetzung wissen

KREUZLINGEN. Auf Einladung des Pfarreirates von St. Ulrich fand Anfang Juni ein Austausch mit zwei Vertretern der Dialoggruppe statt, teilt Martin Beck, Präsident des Pfarreirates von St. Ulrich, mit.

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KREUZLINGEN. Auf Einladung des Pfarreirates von St. Ulrich fand Anfang Juni ein Austausch mit zwei Vertretern der Dialoggruppe statt, teilt Martin Beck, Präsident des Pfarreirates von St. Ulrich, mit. Danach folgten die Artikel in der «Thurgauer»- und der «Kreuzlinger Zeitung» sowie der angekündigte Gesprächsabend mit Pfarradministrator Alois Jehle am 12. Juni. Der Pfarreirat habe sich mit den Vorwürfen gegen Jehle auseinandergesetzt und halte dazu folgendes fest:

• Ein Grossteil der Vorwürfe und Kritiken gegen Pfarradministrator Jehle und seiner Seelsorge stammt aus anonymen Quellen und ist damit nicht verifizierbar.

• Die Dialoggruppe scheint an einer sachlichen Klärung der Vorwürfe nicht interessiert zu sein. In diesem Zusammenhang bedauert der Pfarreirat umso mehr, dass die Dialoggruppe die Teilnahme am Gesprächsabend vom 12. Juni, an dem es genau darum gegangen wäre, verweigert hat.

• Die Forderung der Dialoggruppe ist die Absetzung des Pfarrers. Die Aufgabe des Pfarreirates ist jedoch die Beratung und Unterstützung des Pfarrers sowie die Förderung des Pfarreilebens.

• Der Pfarreirat erachtet derzeit weder die Medien noch juristische Schritte als die geeigneten Mittel, um die von der Dialoggruppe erhobenen Vorwürfe zu klären

• Der Pfarreirat wird sich weiterhin auf den Aufbau der Pfarrei konzentrieren und hofft auf die Mitarbeit aller. (red.)