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Der Narrenabend ist gestorben

Das Fasnachtskomitee nimmt in grosser Trauer Abschied. (Bild: PD)

Das Fasnachtskomitee nimmt in grosser Trauer Abschied. (Bild: PD)

Romanshorn Der Patient war 2012 nach zweijährigem Koma wieder erwacht und lebte nochmals sechs Jahre. Doch nun ist er verstorben. Der Romanshorner Narrenabend sei nach «längerem Siechtum und engagierten, aber letztlich erfolglosen Wiederbelebungsversuchen infolge Fehlen eines geeigneten Saales und einer ausreichenden humorvollen und finanziellen Resonanz in der Stadt» am 18. Februar 2017 sanft eingeschlafen, schreibt das Organisationskomitee in einer als Todesanzeige aufgemachten Mitteilung. In einer kleinen Feier unter freiem Himmel habe das Fasnachtskomitee schweren Herzens und in grosser Trauer Abschied genommen, nicht ohne eindringlich für einen neuen Saal gebetet zu haben. Und in der Hoffnung auf «irgendeine Auferstehung des Anlasses in neuer Gestalt».

Ob es nun Schluss mit lustig in Romanshorn sei und die Romishorner Frösche zu einer bedrohten Art gehören, sei noch offen, heisst es in der Mitteilung weiter. Seit 1998 küren die Fasnächtler jeweils am Narrenabend einen verdienten Romanshorner zum Bodenseefrosch. Seit 2012 erinnert ein Frosch mit Tafel am Überlaufbecken hinter der Kantonsschule an den besonderen Orden. (red)

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