Der Kater danach

Räbeblatt

D’räbluus
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Ja, seit dem vergangenen Dienstag ist bei uns im Dorf wieder alles fast beim Alten. So wie die Frauenfelder Redaktion dieser Zeitung festgestellt hat, sei der kollektive Metropolenrausch in Weinfelden zu vergleichen mit den schmerzhaften Momenten nach der Bächtelisnacht mit dem Kater danach. Solche Momente seien heilsam!

Vielleicht – aber leider lernen sie im Hauptort nichts daraus. So bilden das Erwachen nach dem traditionellen thurgauischen Oktoberfest mit Dirndl und Lederhosen wie auch das Aus der Martini-Mäss neben der Bächtelisnacht weitere Grundlagen für schmerzhafte Momente. Ja, wie richtig festgehalten wird, sie sind und bleiben eine Stadt – und immer wieder müssen sie ihre Kater ausleben.

Das Dorf Weinfelden jedoch kann demnächst katerlos zur Stadt werden. Ein Hub waren wir nur aufgrund unserer Lage schon lange. Ohne Zuckeri, ohne Kaserne, ohne Museum und ohne Hub-Verein für die Tour de Suisse. Letztere haben wir ganz einfach organisiert und erfolgreich durchgeführt. Wir wünschen trotzdem viel Erfolg und keinen Kater danach wie damals in der Rosenstadt.

Sollte es trotzdem einen Kater generieren, so stellen wir unser Bezirksgericht zur Bewältigung desselben zur Verfügung und freuen uns schon heute auf den Kater nach der Bochselnacht. ­ So geht es bei uns – im Zentrum des Kantons!

D’Räbluus

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