Der gute Ruf ist Verpflichtung

Der Adventsmarkt in der Altstadt gehört zu den Attraktionen Bischofszells. Am letzten Novemberwochenende findet diese Veranstaltung zum 19. Mal statt. Die Organisatoren bleiben ihrem Konzept treu und setzen auf Qualität.

Georg Stelzner
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Vier der sechs Vorstandsmitglieder: Marco Gabban (Werbung), Franco Capelli (Aktuar und Marktchef), Pius Hofstetter (Präsident) und Caroline Inauen (Kassierin); es fehlen Karin Venzo und Franz Jegerlehner. (Bild: Georg Stelzner)

Vier der sechs Vorstandsmitglieder: Marco Gabban (Werbung), Franco Capelli (Aktuar und Marktchef), Pius Hofstetter (Präsident) und Caroline Inauen (Kassierin); es fehlen Karin Venzo und Franz Jegerlehner. (Bild: Georg Stelzner)

BISCHOFSZELL. Ihr Adventsmarkt sei einer der schönsten in der ganzen Ostschweiz, sagen die Bischofszeller Organisatoren im Brustton der Überzeugung. Und sie treten Jahr für Jahr den Beweis an, dass sie auch imstande sind, den eigenen hohen Ansprüchen zu genügen. «Wir ruhen uns nicht auf den Lorbeeren aus, sondern nehmen immer wieder Anpassungen vor, ohne jedoch vom bewährten Konzept abzuweichen», versichert Pius Hofstetter, Präsident des Vereins Adventsmarkt Bischofszell.

Prämierung von drei Ständen

Zu den wichtigen Eckpfeilern des Konzepts gehört der Grundsatz, dass der Qualität grössere Bedeutung beizumessen ist als der Quantität. «An unserem Adventsmarkt sollen die Besucher hochwertige Produkte, vorzugsweise aus Bischofszell und der Region vorfinden», erklärt Vorstandsmitglied Franco Capelli, der als Marktchef für die Planung und Koordination verantwortlich zeichnet. Ein Hauptaugenmerk gelte auch der stilvollen Präsentation der Waren und der originellen Gestaltung der Marktstände, führt Capelli weiter aus. Der veranstaltende Verein honoriere entsprechende Bemühungen der Marktfahrer und zeichne gleich am ersten Abend die drei schönsten Stände aus.

Eröffnung mit Überraschung

«Der diesjährige Adventsmarkt, an dem sich auch fünf Restaurationsbetriebe beteiligen, ist zu 100 Prozent ausgebucht», berichtet Capelli. Von den insgesamt 130 Marktständen würden an 25 Esswaren verkauft. Es sei gelungen, das Verhältnis Ess-/Warenstände weiter zu optimieren. «Wir legen grossen Wert darauf, dass der Anteil an Food-Anbietern nicht grösser ist, denn wir möchten dem Publikum einen abwechslungsreichen und vielfältigen Adventsmarkt bieten», betont Capelli.

Eröffnet wird der Adventsmarkt am nächsten Freitag um 18 Uhr mit dem schon traditionellen Einzug der Samichläuse, wobei die Organisatoren diesmal eine spezielle Überraschung ankündigen. Das Marktgeschehen wird sich wie gewohnt auf dem westlichen Grubplatz, im Museumsgarten, auf dem Hirschenplatz sowie in der Markt- und Zitronengasse abspielen. «Durch die Versetzung des Karussells an den Rand des Hirschenplatzes haben in diesem Teil der Altstadt heuer einige Stände mehr Platz», erklärt Capelli. Eine Ausdehnung des Markts auf die Tuchgasse komme aus Rücksicht auf die Anwohner aber nicht in Frage.

Die Zusammenarbeit mit dem Sulger Verein Eurovapor findet eine Fortsetzung, womit die beliebten Chlausfahrten mit dem Nostalgie-Dampfzug weiterhin angeboten werden können. Zur Attraktivität des Anlasses trägt auch der Umstand bei, dass die Bischofszeller TGshop-Fachgeschäfte am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein werden.

Die meisten kommen wieder

«Der Bischofszeller Adventsmarkt soll selbsttragend sein», sagt Pius Hofstetter. Das eingenommene Geld werde zu Werbezwecken sowie für die Finanzierung des Auf- und Abbaus verwendet. Bei den Kosten für die Teilnehmer gebe es keine Veränderungen. Wie im letzten Jahr biete man die beiden Standtypen Waren und Essen an.

Zum Erfolg der Veranstaltung dürfte auch die geringe Fluktuation beitragen. Laut Franco Capelli sind jeweils über 80 Prozent der Marktfahrer auch im folgenden Jahr wieder mit dabei.

Der Adventsmarkt lockt auch nach Einbruch der Dunkelheit viel Volk in die Bischofszeller Altstadt. (Archivbild: Donato Caspari)

Der Adventsmarkt lockt auch nach Einbruch der Dunkelheit viel Volk in die Bischofszeller Altstadt. (Archivbild: Donato Caspari)