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Der Graf als Sympathie-Botschafter

Björn Seydel als Graf Zeppelin staucht Ex-Stapi Andreas Netzle, gespielt von Lukas Huber, zusammen. Jeanette Kolb als fiktive Ausländerbeirats­chefin Mareike Pressmehl-Rüdenklau wartet ab. (Bild: Urs Brüschweiler)

Björn Seydel als Graf Zeppelin staucht Ex-Stapi Andreas Netzle, gespielt von Lukas Huber, zusammen. Jeanette Kolb als fiktive Ausländerbeirats­chefin Mareike Pressmehl-Rüdenklau wartet ab. (Bild: Urs Brüschweiler)

Kreuzlingen Da sitzt er nun. Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin ist wieder da. Hundert Jahre nach seinem Tod darf der Erfinder des Starrluftschiffs für ein paar Tage nach Kreuzlingen zurückkehren. Der Gast aus der Vergangenheit ist unzufrieden, was aus seiner einstigen Heimat Emmishofen geworden ist. Er stiftet Unruhe in der Stadtverwaltung, was zu po­litischen Ränkespielen führt. ­Einen originellen Plot hatte sich die Theatergruppe des Z88 für ihre Eigenproduktion zurecht­gelegt. Und sie hat ihn auch wunderbar und köstlich umgesetzt. Die Obrigkeiten der Stadt wer­den dabei treffend parodiert. Es gibt Eitelkeiten, Verantwortungsschwund und Konzeptsucht. Die Zuschauer der zwei Vorstellungen freuten sich sehr über die­ses gelungene und erheiternde Stück. Die Z88-Eigenproduktion ist als lokalpolitisches Kabarett in dieser Form leider einzigartig in Kreuzlingen. Schade auch, dass man Lukas Huber wohl zum letzten Mal in seiner Paraderolle als Andreas Netzle sah. (ubr)

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