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Der Glücksbringer

Am Samstag veranstaltet Michael Kessler in der Waldschule einen Kurs zum Glücklichsein. Übungen in der Natur sollen helfen, die innere Berufung zu finden und Klarheit über die eigenen Ziele zu erlangen.
Sabrina Bächi
Michael Kessler findet in der Natur Inspiration zum Glück. Sein Kurs findet deshalb in der Waldschule in Weinfelden statt. (Bild: Donato Caspari)

Michael Kessler findet in der Natur Inspiration zum Glück. Sein Kurs findet deshalb in der Waldschule in Weinfelden statt. (Bild: Donato Caspari)

Sabrina Bächi

sabrina.baechi@thurgauerzeitung.ch

Die Natur inspiriert zum Glück. Davon ist Michael Kessler überzeugt. Ein Stein im Flussbett ist für das Wasser kein Hindernis. Es fliesst einfach links, rechts oder oben drüber. Warum also nicht die eigenen Steine im Leben anstatt mühsam wegräumen einfach umfliessen? Nur eine von vielen Möglichkeiten etwas mehr Glück in sein eigenes Leben zu bringen. Anderen Menschen Strategien zum Glücklichsein aufzuzeigen hat sich Michael Kessler zur Lebensaufgabe gemacht: Er ist Inner Chi Coach und bietet Workshops an, um sein eigenes Glück zu finden. Diesen Samstag veranstaltet er zum vierten Mal den «Vision und Feuer Workshop» in der Waldschule in Weinfelden. Er weiss: «Ratschläge nützen nicht viel, denn jeder ist seines Glücks eigener Schmied.» Vielmehr stellt er als Coach den Glücksuchenden Aufgaben, damit sie herausfinden können, was sie wirklich wollen. «Klarheit über das eigene Ich und sein Leben zu haben ist ein entscheidender Faktor zum Glücklichsein», sagt er. Am Nachmittag werden symbolisch die Belastungen im grossen Feuer verbrannt.«Die Stille im Wald ist zudem ideal, um in sich zu gehen und die innere Lebenskraft, das Chi, zu finden», sagt Michael Kessler. Glück ist aber nicht nur ein Zustand, es ist vor allem auch Handlung. «Es gibt drei Schritte», erklärt der Coach. Erstens: Klarheit schaffen. Zweitens: Seine eigene Lebensaufgabe, die Berufung finden. Drittens: Handeln. Das heisst, die Lebensaufgabe auch umsetzen. «Ungewissheit blockiert, hindert am Handeln und fördert so das Unglück.»

Glücklich sein ist lernbar

Michael Kessler war selbst lange Zeit glücklich. Hatte seine Ziele erreicht, einen Beruf, der ihn erfüllte. Eines Tages fiel alles in sich zusammen und wurde zur Belastung. «Ich wusste nur, dass ich wieder einen zufriedenen Alltag haben wollte», sagt Kessler. Er versuchte in Hobbies sein Glück zu finden. Als kreativer Typ designte er Postkarten und entwarf später Betonlampen, die er sogar bei Globus verkaufte. Schliesslich machte er noch das Wirtepatent um ein Café zu eröffnen. «Ich wollte einen Ort schaffen, an dem die Kunden glücklich sind.» Doch alles scheiterte, das Geld wurde knapp.

«Eigentlich bin ich ein sehr begeisterungsfähiger Mensch, aber ich wurde antriebs- und hoffnungslos. Da merkte ich, dass ich tiefer graben muss», sagt Michael Kessler. Schliesslich fand er durch ein Coaching zu seiner Berufung: Anderen Menschen das Glück bringen. Einen Wunsch, der sich seit seiner Kindheit durch sein Leben zieht. Ob er selbst denn glücklich sei? «Ja, recht glücklich», sagt der 34-Jährige. Und was ist, wenn er sein Ziel erreicht hat und alle Menschen glücklich sind? «Dann werde ich Maler», sagt er entschlossen.

Glücksworkshop

Spontanentschlossene: 30. Dezember oder 20. Januar. Kosten: 297 Franken. Anmeldung unter: 079 263 99 68 oder

info@michaelkessler.ch

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