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Der Esel wird zum Elefanten

Der Mann getraut sich etwas. In der Heimat der Kreuzlinger Bauchredner-Ikone Kliby macht Fabian Unteregger aus Caroline kurzerhand ein Elefäntli. Sie habe die Tierart gewechselt aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung, erklärt die Handpuppe. «Will mer dä Kliby immer unders Röckli glanget het.»
Urs Brüschweiler
Fabian Unteregger mit seiner Elefanten-Caroline. (Bild: Urs Brüschweiler)

Fabian Unteregger mit seiner Elefanten-Caroline. (Bild: Urs Brüschweiler)

Der Mann getraut sich etwas. In der Heimat der Kreuzlinger Bauchredner-Ikone Kliby macht Fabian Unteregger aus Caroline kurzerhand ein Elefäntli. Sie habe die Tierart gewechselt aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung, erklärt die Handpuppe. «Will mer dä Kliby immer unders Röckli glanget het.»

Mach mal den Mörgeli

Der junge Zürcher Comedian unterhält die Leute prächtig. Unteregger gehörte am Samstag die vorletzte Vorstellung des diesjährigen Festivals «Kabarett in Kreuzlingen». Mit seinen Promi-Imitationen am Freitagmorgen im Radio SRF 3 hat er sich eine grosse Fangemeinde angelacht. Mit seinem Solo-Bühnenprogramm füllt er problemlos die Aula des Seminars. Wobei der Begriff «Solo-Programm» bei Unteregger eben nicht so richtig passt. Er ist viele. Den Mörgeli und den Köppel will man von ihm sehen und hören. Er überspitzt ihre Ausdrucksweise köstlich. Die Zuschauer lachen Tränen. Seine Nummer mit der SVP-Galionsfigur Magdalena Martullo und ihrem «Dreamer» gefällt vielen am besten. Deren Vater Christoph kommt in der zweiten Zugabe zu Wort. Schon als Unteregger am Rednerpult steht und nur mit den Armen rudert, jubelt der Saal. Selbstverständlich fehlt das kongeniale Duo Federer/Günthardt nicht. Plötzlich meldet Jean Ziegler intellektuelle Einwände an. Oswald Grübel grunzt wie ein Seelöwe, und Bachelor Vujo Gavric klopft auf das Brett vorm Kopf.

Unteregger hat im echten Leben Medizin studiert. Naheliegend nennt er sein Programm «Doktorspiele» und holt die Promis in die Sprechstunde.

«T» für Thurgau

Auch musikalisch hat der 38-Jährige etwas auf der Pfanne. Er stimmt alleine zu siebt ein Udo-Jürgens-Medley an und begleitete sich auf dem Piano. Als die Tontechnik versagt, überbrückt er die Pause und formt mit seinem Körper ein «T» für Thurgau. Ein wahrer Entertainer.

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