Der Energiefonds nimmt die letzte Hürde

WEINFELDEN. 100 000 Franken pro Jahr kann die Gemeinde Weinfelden ab diesem Jahr für Projekte ausbezahlen, mit denen Private ihren Energieverbrauch senken oder auf erneuerbare Energien umsteigen.

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WEINFELDEN. 100 000 Franken pro Jahr kann die Gemeinde Weinfelden ab diesem Jahr für Projekte ausbezahlen, mit denen Private ihren Energieverbrauch senken oder auf erneuerbare Energien umsteigen. Konkret können Weinfelderinnen und Weinfelder Gelder beantragen, die thermische Sonnenkollektoren installieren, neue Holzfeuerungen einbauen, ineffiziente Haustechnik durch sparsame ersetzen, oder anerkannte Beratungs-Dienstleistungen bezüglich Energieeffizienz in Anspruch nehmen. Der Gemeinderat entscheidet über die Verwendung der Gelder im Fonds.

Angestossen wurde der Energiefonds vom Grünen Gemeindeparlamentarier Martin Müller. Vergangenes Jahr hat das Weinfelder Gemeindeparlament das Reglement über den Fonds zur Förderung von erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz (Energiefonds) behandelt und in der Schlussabstimmung mit 20 Ja- zu zehn Nein-Stimmen angenommen. Die Referendumsfrist gegen das Reglement ist unbenutzt abgelaufen, wie die Gemeindekanzlei nun mitteilt. Der Weinfelder Gemeinderat hat das Reglement deshalb rückwirkend per 1. Januar 2015 in Kraft gesetzt. (red.)