Der einzige Nichtfranzose bei Alain Ducasse in Paris

In der «Schäfli»-Küche stand Christian Kuchler schon als Kind. Beim Bohnenfädeln verdiente er sich sein erstes Geld. Nach der Lehre kamen die Wanderjahre bei grossen Köchen wie Didier de Courten. Kuchler arbeitete als einziger Nichtfranzose in der Brigade von Alain Ducasse in Paris.

Merken
Drucken
Teilen

In der «Schäfli»-Küche stand Christian Kuchler schon als Kind. Beim Bohnenfädeln verdiente er sich sein erstes Geld. Nach der Lehre kamen die Wanderjahre bei grossen Köchen wie Didier de Courten. Kuchler arbeitete als einziger Nichtfranzose in der Brigade von Alain Ducasse in Paris. Seine erste Stelle trat er 2010 im «Schupfen» in Diessenhofen an und wurde vom Gault-Millau sofort als Entdeckung des Jahres gefeiert. Nach zwei Jahren wechselte er zum «Hirschen» in Eglisau, wurde hier jedes Jahr besser, zum Schluss hatte er 17 Gault-Millau-Punkte und einen Michelin-Stern. «Eine feine französische Küche, modern interpretiert», nennt Kuchler seinen Kochstil. Hauptgerichte gibt es im Schäfli abends ab 69 Franken. Ein Mittagsmenü kostet

79 Franken. (san)