«Der Einsatz lohnt sich immer»

ROMANSHORN. Am 19. September feiert der Vogel- und Naturschutz Romanshorn und Umgebung das Naturschutzgebiet an der Aach: Es besteht bereits seit 30 Jahren. Auf 2016 tritt Präsidentin Corinne Röthlisberger zurück.

Markus Bösch
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Die Jugendgruppe bot an, mit Naturmaterialien zu gestalten. (Bild: Markus Bösch)

Die Jugendgruppe bot an, mit Naturmaterialien zu gestalten. (Bild: Markus Bösch)

Er war ein Kämpfer der ersten Stunde und Tausende Stunden hat er bisher im Naturschutzgebiet an der Aachmündung zugebracht: Max Hilzinger, Obmann des Vogel- und Naturschutzes Romanshorn. «Ich habe mich damals dafür eingesetzt, dass es nicht öffentlich gemacht wird. Dieses Gebiet sollte der Natur sozusagen zurückgegeben werden.» Es sei das einzige Stück an natürlichem Ufer auf Romanshorner Gebiet und ein wichtiger Überwinter-ungsort für Wasservögel. Er ist überzeugt, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Und es noch immer tut. «Auch relativ kleine Gebiete sind wichtig.»

Vortrag, Fest und Markt

Die Vorbereitungen für den 30. Geburtstag laufen auf Hochtouren. «Am 19. September laden wir alle Romanshornerinnen und Romanshorner ein, das Naturschutzgebiet zu besuchen und kennenzulernen. Es gibt viel zu sehen und zu erleben», sagte Präsidentin Corinne Röthlisberger an der Jahresversammlung. So wird Raimund Hipp vom kantonalen Amt für Raumentwicklung zum Amphibienschutzgebiet reden, Guido Leutenegger stellt die Beweidung des Naturschutzgebietes durch Hochlandrinder vor, Madlen Neubauer informiert über Heilkräuter und der Biber wird von Philip Taxböck in den Focus gerückt.

Es gibt Führungen und das Kinderprogramm spürt neben Basteln und Spielen dem Leben am Wasser nach. Geplant sind auch eine Festwirtschaft und ein Herbstmarkt. Walter Kradolfer stellt eine Broschüre zusammen mit Anekdoten und Fotos aus den drei vergangenen Jahrzehnten. Er freut sich über Informationen.

Budget rechnet mit Verlust

«Für das Budget 2015 rechnen wir mit einem hohen, geplanten Verlust», informierten die Präsidentin und der Kassier Beat Dönni. Dieser sei einmalig, weil er zu einem grossen Teil mit dem Jubiläum zu tun habe. «Für das Fest rechnen wir mit Kosten von 2500 Franken. Dazu wird für 3500 Franken ein Schaukasten erstellt. Der in die Jahre gekommene Zaun wird saniert. Trotzdem bleibt uns genug Geld für weitere, kommende Aufgaben.»

Aktiv ist der Verein am 30. Mai wieder mit einem Naturgartentag und das ganze Jahr mit einem vielfältigen Angebot für Kinder und Jugendliche. 2016 sind neue Leute gesucht: Corinne Röthlisberger tritt als Präsidentin zurück. Möglich ist die Leitung auch durch ein Co-Präsidium.

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