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Der Eiche schlägt die letzte Stunde

Die Dorfstrasse ist sanierungsbedürftig. Der Gemeinderat Sulgen informierte die Einwohner über die Planung und gab ihnen Gelegenheit, Fragen zu stellen und Wünsche zu äussern.

Die Dorfstrasse ist die Lebensader von Donzhausen. Entsprechend gross war am Mittwochabend das Interesse an der In- formationsveranstaltung der Ge- meindebehörde. Von oben betrachtet, sei die Dorfstrasse in keinem schlechten Zustand, sagte Gemeinderat Werner Herrmann, als er das Projekt den rund 30 Anwesenden im Saal des Restaurants Löwen erläuterte.

«Ausschlaggebend dafür, dass wir die Strassensanierung für dieses Jahr eingeplant haben, sind die darunterliegenden Werkleitungen», sagte Herrmann. Besonders die gusseiserne Wasserleitung ist schadhaft. Dadurch gehen täglich viele Liter Wasser verloren. Die Abwasserleitung ist überlastet und muss vergrössert werden. Die Stromleitungen werden ebenfalls erneuert und für einen möglichen künftigen Ausbau mit Leerrohren ergänzt.

Im Dorf selber ist ein Vollausbau geplant

Während für den Bereich ab der Einmündung der Strasse von Hessenreuti bis Dorfanfang, wo sich keine Werkleitungen be- finden, nur eine Erneuerung des Strassenbelags vorgesehen ist, erfolgt die Sanierung der Dorfstrasse zwischen den Häusern im Vollausbau. Dort werden ausser dem Verlegen neuer Leitungen auch der Kieskoffer, die Rand- abschlüsse und der Strassenbelag erneuert sowie zwei Hydranten ersetzt. Für die Sanierung der Dorfstrasse hatten die Stimm- bürger im November 2017 einen Investitionskredit von 685 000 Franken genehmigt.

Herrmann zeigte anhand des Planes auf, wo Pflästerungen zur Verkehrsberuhigung angedacht sind und wo der neue Unterflurcontainer zu stehen kommt. «Für die stattliche Eiche am Dorfeingang, deren Wurzeln bereits jetzt den Belag sprengen, gibt es nur zwei Möglichkeiten», sagte er. «Wir verengen die Strasse in diesem Bereich mit einer kleinen Insel aus Pflastersteinen oder der Baum muss gefällt werden.»

Eine Verengung bringe nichts und stelle eher eine Gefahr für die Schüler dar, die mit dem Velo nach Sulgen fahren, meinte ein Votant. Er und andere sagten aber auch, dass am Dorfeingang oft zu schnell gefahren und der Rechtsvortritt beim Einlenker von Hessenreuti missachtet wird. Zur Lösung dieses Problems einigte man sich darauf, dass man die Tempo-50-Tafel weiter vom Dorfeingang entfernt anbringen, den Baum fällen und zur optischen Markierung eine Pflästerung über die Strasse einziehen soll. Als «unnötig und zu laut» wurde eine Pflästerungsmarkierung beim Dorfplatz beurteilt.

Strassensperrungen sind nicht zu vermeiden

Nachdem die Wünsche der Einwohner in die Detailplanung der Strassensanierung aufgenommen worden waren, stellte Sulgens Gemeindepräsident An- dreas Opprecht den Zeitplan vor. Der Gemeinderat rechnet mit einer Arbeitsvergabe Mitte März und einem Baubeginn Ende April. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Herbst dauern. «Es wird zu Strassensperrungen kommen, die Zufahrten zu den Liegenschaften sollen aber gewährleistet sein», erklärte Opprecht.

Einige der Einwohner nutzten die Gelegenheit, um weitere Anliegen an die Behörde zu richten. So wurde auf ein tiefes Loch in der Leimbacherstrasse hingewiesen, der Wunsch nach einem Spiegel bei der Verzweigung Schulstrasse/Leimbacherstrasse geäussert und nach einem Ersatz für ein Sackgassenschild gefragt.

Hannelore Bruderer

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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