Der Duft von heissen Marroni und Kürbissuppe als Herbstbote

Im düsteren November erhellt ein herbstliches Abendessen die Gemüter der Bewohner des Alters- und Pflegeheims. Bei Marroni und Kürbissuppe wird gesungen und gelacht.

Hannelore Bruderer
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Wer konnte, nahm selber am herbstlichen Abend teil. (Bild: Hannelore Bruderer)

Wer konnte, nahm selber am herbstlichen Abend teil. (Bild: Hannelore Bruderer)

Auf dem Sitzplatz des Alters- und Pflegezentrums Amriswil APZ duftet es verführerisch nach gerösteten Marroni. Lodernde Finnenkerzen stehen links und rechts der grossen runden Marronipfanne, in welcher Peter Eicher die heissen Köstlichkeiten zubereitet. Bereits zum zweitenmal organisieren die Mitarbeiter des APZ einen Kürbis- und Marroniznacht für die Bewohner. «Wir haben viele Anlässe, die zum Jahresrhythmus passen», sagt Marie-Kathrin Saladin, Leiterin Pflege und Betreuer. «Leider hat es dieses Jahr mit den Kindergärtlern, die letztes Jahr mit ihren Räbenlichtern dabei waren, nicht geklappt. Aber für nächstes Jahr ist das bereits wieder fix eingeplant.»

Warm eingepackt sitzen die Bewohner des APZ draussen auf dem Sitzplatz um einen grossen Tisch. Die Betreuer und Betreuerinnen verteilen ihnen Punsch und Marroni. Die meisten schälen ihre Portion selber, aber einige sind froh, dass ihnen das Pflegepersonal dabei hilft. Auf ihrer Handorgel spielt Käthi Zieri fröhliche Lieder, und viele singen begeistert mit. Nicht alle sind rüstig genug, um an dieser Feier im Freien dabei zu sein. «Aber niemand muss deswegen auf dieses besondere Abendessen verzichten», erklärt Saladin. «Wir bringen Marroni, Punsch und später auch die Kürbissuppe zu allen, die ihre Zimmer nicht verlassen können.»

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