Der Bau mit dem grössten Nutzen

Beim Bau des Kindergartens in Wigoltingen kommen zwei Kreuzlinger Architekten zum Zuge. Eine Jury der Volksschulgemeinde Wigoltingen entschied sich für das Projekt wegen der klaren Strukturen.

Manuela Olgiati
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Die Architekten Hans-Jürg Klein und Pix Müller, Fachberater Beat Schneider und Schulpräsidentin Rita Reutimann vor den Plänen des Kindergartens – mit zwei künftigen Nutzern des Gebäudes. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Architekten Hans-Jürg Klein und Pix Müller, Fachberater Beat Schneider und Schulpräsidentin Rita Reutimann vor den Plänen des Kindergartens – mit zwei künftigen Nutzern des Gebäudes. (Bild: Manuela Olgiati)

WIGOLTINGEN. «Am meisten überzeugt hat uns das Projekt des Architekturbüros Klein + Müller aus Kreuzlingen», sagte Rita Reutimann an der Informationsveranstaltung vom Mittwochabend. Die Präsidentin der Volksschulgemeinde Wigoltingen gab damit auch als Mitglied der Baukommission den Sieger des Wettbewerbes für einen neuen Kindergarten in Wigoltingen bekannt.

Am meisten Nutzfläche

Sieben Architekturbüros hatten ihre Vorschläge für den geplanten Neubau eines Kindergartens einreichen dürfen. Der Neubau soll beim Werkzentrum des alten Sekundarschulhauses zu stehen kommen.

«Beeindruckt an dem Projekt hat uns, dass das zweigeschossige Gebäude am meisten Nutzfläche erzielt», sagte Jurymitglied und Fachexperte Beat Schneider vom gleichnamigen Architekturbüro in Müllheim. Grosszügige, helle Räume und die Übersichtlichkeit, die den Lehrpersonen zugute kommen werden, seien im Beurteilungsgremium mitentscheidend gewesen.

Das Projekt von Klein + Müller Architekten AG sieht im Gebäude eine Mehrfachnutzung für schulische Zwecke der gesamten Primarschule vor. Gruppenräume, Büros für Schulleitung und Schulsozialarbeit sind vorgesehen. Die Zugänge sollen barrierefrei und kindgerecht gebaut werden.

Vier Klassenzimmer

Das Gebäude soll am Schulweg parallel zum Sekundarschulhaus in einer Kastenstruktur gebaut werden. Für die Hauptkonstruktion ist Holz vorgesehen, die Verglasung soll eine hohe Belichtung, Schallschutz und Wärmespeicher garantieren. Das Gebäude soll im Minergie-Eco-Standard erstellt werden. Vier gleiche Klassenzimmer haben die Architekten geplant. Im Aussenbereich sehen die Architekten eine Spielwiese vor. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 3,4 bis 4 Millionen Franken. Die Abstimmung über den Planungskredit findet am nächsten Donnerstag, 18. Juni, statt (siehe Kasten).