Den Störchen auf der Spur

Die Amriswiler Glöggli Clique besuchte auf ihrer Guggenreise die Storchensiedlung Altreu und liess sich die Stadt Solothurn näherbringen. Dazu wurde die Geselligkeit gepflegt.

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Die Glöggli-Clique lässt sich durch Solothurn führen. (Bild: pd)

Die Glöggli-Clique lässt sich durch Solothurn führen. (Bild: pd)

Bei der Glöggli Clique ist eigentlich Sommerpause. Und doch: plötzlich tut sich etwas vor dem Probelokal. Nach und nach treffen die Mitglieder der Glöggli Clique ein. Auch ein Car samt Anhänger trifft ein. Denn eine spezielle Reise steht auf dem Programm. Diese führt in den Westen.

Unterwegs mit Instrumenten

Nachdem alle ihre Instrumente und Taschen verladen haben, setzt sich der Car in Bewegung.

Die Stimmung ist gelassen und das erste Etappenziel bekannt: Die Glöggli Clique Amriswil ist zu Gast im Europäischen Storchendorf Altreu, im Kanton Solothurn. Schon von weitem erkennen die Reisenden, dass Altreu kein gewöhnliches Dorf ist. Auf fast allen Dächern gibt es mindestens ein grosses Storchennest. Bei genauerem Hinsehen können die Glöggli sogar kleine, graue Hälse und Köpfe ausmachen von Jungvögeln, die im März geschlüpft sind.

Immer wieder Zugaben

Im Dorf angekommen, schlägt den Reisenden die Hitze des Sommers entgegen. Nichtsdestotrotz packen die Amriswiler Glöggli ihre Instrumente aus und werden von der Kontaktperson vom Storchenclub in einen schönen Innenhof geführt. Es sind nicht viele, dafür aber auserwählte Gäste anwesend, die von Storchendörfern aus ganz Europa angereist sind. Während eines kleinen Festaktes dürfen die Amriswiler Guggen ihr Repertoire zum Besten geben. Die Sonne kennt kein Erbarmen und auch die Storchenfreunde kennen keine Gnade.

Immer noch ein Stück, noch eine Zugabe werden gewünscht. Ob es den Störchen auf den Dächern wohl auch gefallen hat, wird deren Geheimnis bleiben. Immerhin haben sie den Amriswilern die Ehre erwiesen und sind nicht alle ausgeflogen.

Nach einem tollen Nachmittag in Altreu geht die Reise für die Amriswiler weiter. Im heissen Car fährt die Glöggli Clique nach Solothurn, wo sie die Zimmer in der Jugendherberge beziehen und nach einem feinen Znacht den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Führung durch Solothurn

Am nächsten Morgen steht eine Stadtführung an. Bis zum Mittag wird in zwei Gruppen Solothurn und deren Geschichte kennengelernt. Während die einen den Stadtführerinnen an den Lippen hängen, sehnen sich andere noch nach einigen Stunden Schlaf.

Lärm statt Schlaf

Nach der Stadtführung wartet ein weiteres Highlight: Eine Fahrt mit einer Dampflokomotive. Zurück im Bus wird es plötzlich still.

Zufrieden lassen die erschöpften Glöggli-Mitglieder sich in die Sitze sinken, nur wenige – wohl aber die Altbekannten – machen noch Lärm und unterhalten respektive nerven diejenigen, die eigentlich schlafen möchten.

Rückblickend ist die Meinung der mitgereisten Glöggli-Mitglieder einhellig: Es war ein tolles Erlebnis. (gca/red.)