Den «Machergeist» wach halten

ARBON. Mit gegen 60 Ausstellern ist am Mittwoch die 28. Arboner Weihnachtsausstellung im Seeparksaal eröffnet worden. In Grenznähe hätten es die Gewerbler doppelt schwer, macht ihnen Arbeitgeberpräsident Dennis Reichardt Mut.

Max Eichenberger
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Vielstimmiger Auftakt: Der Jodelclub Echo vom Bodensee singt zur Eröffnung der Arboner Weihnachtsausstellung. Die Arwa im Seeparksaal dauert bis Sonntag. (Bilder: Max Eichenberger)

Vielstimmiger Auftakt: Der Jodelclub Echo vom Bodensee singt zur Eröffnung der Arboner Weihnachtsausstellung. Die Arwa im Seeparksaal dauert bis Sonntag. (Bilder: Max Eichenberger)

ARBON. Wären die Regentropfen in Schneeflocken übergegangen, hätte die Kulisse noch stimmiger zum Auftakt der Arboner Weihnachtsausstellung gepasst: Laternen säumten in der Dämmerung den Weg zum Seeparksaal, wo Kaspar Hug zum letztenmal in seiner Funktion als Arwa-Präsident die Ausstellung eröffnete. Drinnen im Saal wird das Motto Kerzenlicht dezent aufgenommen. Elektrische Dochte auf metallenen Spiralrohren aus dem Hause Trunz geben warmes oranges Licht ab, das sich in vielen Christbaumkugeln spiegelt.

Adventliche Schaufenster

Gegen 60 Aussteller haben mit viel gestalterischer Kreativität ihren Stand zu einem schmucken adventlichen Schaufenster veredelt. «Wir haben schliesslich den Anspruch, die schönste Ausstellung zu sein», bekräftigt Hug. Und er bekommt seinerseits zusammen mit dem Bauchef Roman Risler, Saalwart Albert Maag und den Ausstellern die Bestätigung vom Gast aus dem Appenzellerland: Der Säntis Schwebebahn AG, die durch Marlies Ramsauer vertreten ist. Noch am Vorabend war bis in die Nacht hinein bei den Stand-Dekorationen gearbeitet worden. Wie meist legten die letzten Handwerker eine Viertelstunde vor der Saalöffnung ihr Werkzeug weg, während draussen im Foyer bereits der Jodelclub Echo vom Bodensee mehrstimmige Lieder vortrug; es hallte wie das Echo vom Hausberg Säntis. Arbeitgeberpräsident Dennis Reichardt beschwor die «Tatkraft des regionalen Gewerbes», die sich einmal mehr manifestiere an der Arwa.

Innovativ bleiben

Im Oberthurgau, nahe der Grenze zur kriselnden EU mit dem schwachen Euro, müsse sich das Gewerbe erst recht behaupten. Sowohl mit den Produkten wie bei den Absatzwegen gelte es da innovativ und beweglich zu bleiben. Dieser Spirit imponiert Reichardt bei den Ausstellern.

Zeitlich zurückversetzt: Besucher am Stand der Frenicolor. (Bild: Picasa)

Zeitlich zurückversetzt: Besucher am Stand der Frenicolor. (Bild: Picasa)

Zeichen des Advents an den Aussteller-Ständen.

Zeichen des Advents an den Aussteller-Ständen.

Geehrt: Herbert und Esther Kuser; Armin Broger und Kaspar Hug. (Bild: Picasa)

Geehrt: Herbert und Esther Kuser; Armin Broger und Kaspar Hug. (Bild: Picasa)

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