Den Abfall dort bekämpfen, wo er anfällt

Die Wega sagt dem Abfall auf den Strassen den Kampf an: Mit konkreten Massnahmen und einer Sonderschau zum Thema Littering. Wichtigste Massnahme ist die Einführung eines Pfandsystems, das für die ganze Messe gilt.

Urs Brüschweiler
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Die Verantwortlichen der Wega-Sonderschau «Alles im Eimer». (Bild: Urs Brüschweiler)

Die Verantwortlichen der Wega-Sonderschau «Alles im Eimer». (Bild: Urs Brüschweiler)

weinfelden. Zusammen mit der Gemeinde, der KVA und dem kantonalen Amt für Umwelt gehen die Wega-Organisatoren der Abfallproblematik an den Kragen. «Auslöser war die letzte Messe», sagt Gemeinderätin Heidi Güttinger. Mit so viel Dreck auf den Strassen könne es nicht weitergehen. Da in Weinfelden das Problem auch bekannt sei und auch der Kanton in Zusammenarbeit mit der KVA eine «Anti-Littering»-Kampagne durchführt, entschied man, gemeinsam vorzugehen.

Schluss mit Einwegbechern

Als konkrete Massnahme der Wega wird an der Messe vom 24. bis zum 28. September nur noch Mehrweggeschirr mit Pfand herausgegeben. Darüber hinaus wird man rund ein Drittel mehr Abfallkübel aufstellen und das Leer-Personal verdoppeln. «Entscheidend ist aber, dass die Leute auch mitmachen», so Wega-Geschäftsführer Gregor Wegmüller.

Um dies zu erreichen, wird es in der Halle 12 auf dem Marktplatz auf 200 Quadratmetern eine Sonderschau zum Thema Littering geben. Unter dem Slogan «Alles im Eimer» werden unter anderem typische Problemsituationen in neun Thurgauer Gemeinden aufgezeigt. Dort habe das Amt für Umwelt zusammen mit den Gemeindebehörden Analysen gemacht und Massnahmen gefördert. Betreut wird die Sonderschau unter anderem auch durch die Mitglieder der Gemeindebehörden dieser Pilotgemeinden. Ebenfalls werden drei Jugendliche aus der Weinfelder Jugendkommission anwesend sein.

So versuche man auch, diese besonders gefragte Zielgruppe sensibilisieren zu können.

Schüler gestalten Kübel

Neben vielen weiteren Ausstellungsobjekten werden die Gewinner-Objekte eines Wettbewerbs präsentiert. 50 Schulklassen aus dem ganzen Kanton hatten sich daran beteiligt und gestalteten ihre individuellen Abfalleimer.

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