Demenz, Gastro und Verkehr

Das Arboner Stadtparlament wird sich am Dienstag mit der Demenz-Initiative auseinandersetzen. Zudem dürfte das Gastrokonzept zur Sprache kommen.

Max Eichenberger
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ARBON. An der ersten Sitzung nach der Sommerpause werden die Parlamentarier die Initiative «Mehr Menschlichkeit und Solidarität für an Demenz erkrankte Personen und ihre Angehörigen» behandeln. Eingereicht haben das Volksbegehren mit 673 Unterschriften im November Marlies Näf-Hofmann und Luzi Schmid als Komitee-Vertreter.

Schritt für Schritt

Es verlangt mehr Tagesplätze für Demenzkranke und für deren Angehörige mehr Unterstützung. Der Stadtrat sieht «keinen nennenswerten Bedarf für Tagesstrukturangebote – oder diesen mit dem Ergänzungsbau Sonnhalden als gedeckt. Die vorberatende Kommission unter Cyrill Stadler kommt zum selben Schluss und empfiehlt, die Initiative abzulehnen. Sie sei zwar «gut gemeint». Das Pflegeheim Sonnhalden werde mit dem Bezug ihres Erweiterungsbaus vier solcher Plätze anbieten. Das entspreche 120 Pflegetagen und -nächten pro Monat: «Diese Kapazität muss erst genutzt und ausgeschöpft werden.» Zuerst sollten mit diesem Angebot Erfahrungen gesammelt werden. Eine erweiterte Bedarfsanalyse wäre ohnehin zwingend.

Parlament wird Fragen haben

Weitere Geschäfte sind zwar nicht traktandiert. Doch dürften das Gastrokonzept und die gescheiterten Verhandlungen mit der PSG ebenso zu reden geben wie die Verkehrssituation in der Altstadt. Informationen werden zudem über die Entwicklung im Fall der Unregelmässigkeiten bei der Arbon Energie AG nachgefragt werden. Angekündigt hat das Stadtpräsidium vor Wochen eine Strafanzeige.