Debatte über Varianten der Grüngutabfuhr

Die Kosten für die Grüngutentsorgung in Wigoltingen übersteigen den vorgegebenen Rahmen. Der Gemeinderat präsentiert der Bevölkerung an einem Informationsanlass am Donnerstag Alternativen.

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Georg Hardegger, Wigoltinger Gemeinderat. (Bild: pd)

Georg Hardegger, Wigoltinger Gemeinderat. (Bild: pd)

WIGOLTINGEN. Rund 600 Tonnen Grüngut haben die Bewohnerinnen und Bewohner von Wigoltingen im vergangenen Jahr zusammengetragen und in die Mulden beim Werkhof und in Illhart geworfen. Die Mulden gehören der Gemeinde, aber der Transport und die Kompostierung bei der Firma Santokom in Klingenberg kosten. «Mein Vorgänger hat für die Grüngutentsorgung einen Kostenrahmen von 50 000 Franken festgelegt. Dieser wird mit den aktuellen Mengen überstiegen», sagt Georg Hardegger, Wigoltinger Gemeinderat.

Für die stetig steigenden Mengen Grüngut ortet Hardegger zwei Gründe. «Einerseits wächst unsere Gemeinde stetig. Anderseits ist mir auch schon zu Ohren gekommen, dass es Auswärtige gibt, die ihr Grüngut vermehrt in unseren Mulden entsorgen.»

Bevölkerung soll mitreden

An einem Informationsanlass am kommenden Donnerstag um 19.30 Uhr im Singsaal von Wigoltingen stellt der Gemeinderat der Bevölkerung nun vier Varianten für die künftige Grüngutentsorgung vor. «Diese gehen von der Beibehaltung des jetzigen Bring-Regimes über eine Sammeltour bis hin zu einer eigenen Deponie im Dorf», sagt Hardegger. Am Informationsanlass wolle er nun in der Diskussion mit der Bevölkerung herausfinden, welche der Lösungen am besten ankommen.

Abstimmung an Versammlung

An der nächsten Gemeindeversammlung kann das Stimmvolk über das neue Regime bei der Grüngutentsorgung entscheiden. «Wenn sich am Donnerstag ein klarer Favorit herauskristallisiert, wird wohl dieser zur Abstimmung kommen», sagt Hardegger. Ansonsten werde der Gemeinderat zwei oder drei Varianten zur Abstimmung bringen. (mte)