Deal zwischen Stadt und Thurgauer Heimatschutz

ARBON. Die Chalethäuser beim Hamel sollen abgebrochen werden, um für den geplanten Bushof Platz zu machen. Die Stadt macht eine Verfügung rückgängig. Stattdessen sind an der Berglistrasse drei Häuser gleicher Bauart in den Schutzplan aufgenommen worden. Die Parteien einigten sich auf einen Kompromiss.

Max Eichenberger
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Zwei der drei Häuser an der Chaletstrasse.

Zwei der drei Häuser an der Chaletstrasse.

Sie gaben der Strasse zwischen Hamel und Klarahof den Namen: Die charakteristischen Chalethäuser 3, 5 und 7. Sie stehen dem Bau des – neben dem derzeit durch HRS umgebauten Hamel-Gebäude – geplanten Bushofes im Wege.

Abtausch als Kompromiss

Damit der Abbruch der Chalethäuser möglich wird, hatte der Stadtrat eine «Nichtunterschutzstellung» verfügt. Der Schutzplan ist in diesem Frühjahr überarbeitet worden. Rechtskraft hat er allerdings noch nicht erlangt. Gegen die stadträtliche Verfügung, welche die Chalethäuser betrifft, erhob der Thurgauer Heimatschutz Einsprache. Stadt und Heimatschutz haben auf der Grundlage eines externen Gutachtens einen Kompromiss gefunden, wie dem Jahresbericht des Heimatschutzes zu entnehmen ist. Demnach werden die Liegenschaften an der Chaletstrasse nicht unter Schutz gestellt, dafür aber die Chalets Berglistrasse 21, 23 und 25 in den Schutzplan aufgenommen.

In der Bauart gleich

Jene Chalets sind in ihrer Bauart gleich und repräsentieren dieselbe Baukultur. Bausekretär Bruno Grimm bestätigte, dass man sich auf einen Abtausch habe einigen können.

Neu im Schutzplan: Diese Häuser an der Berglistrasse. (Bilder: Max Eichenberger)

Neu im Schutzplan: Diese Häuser an der Berglistrasse. (Bilder: Max Eichenberger)