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«Dass unser Musical so einschlägt, ist toll»

Nachgefragt

Das Musical «Gotthelf», das im Dezember in Kreuzlingen vom Symphonischen Blasorchester, dem Amazonas Chor sowie Solisten siebenmal zur Aufführung gelangt, ist ein Erfolg. Projektleiterin Michèle Bongetta erzählt, was hinter den Kulissen abläuft.

Auf Facebook wurde von den Musical-Machern verkündet, dass die restlichen Aufführungen ausverkauft seien. Haben Sie damit gerechnet?

Bongetta: Nein. Wir sind überwältigt. Wir haben zwar gewusst, dass das Stück professionell aufgezogen ist, und dass es fast ein Erfolg werden muss. Doch dass es so einschlägt, ist toll. Bei der Premiere sind rund hundert Plätze frei geblieben. Man hat gemerkt, dass das Publikum den Verein Symphonische Kulturevents, der hinter dem Musical steht, noch nicht kennt und abwartet. Dann ging es los.

Im Vorfeld hiess es, dass man 80 Prozent der Tickets verkaufen muss, um keinen finanziellen Verlust einzufahren. Hat man das geschafft?

Bongetta: Ja, wir sind auf der positiven Seite. Das ist das Wichtigste. Bleibt ein Gewinn, wird dieser eventuell in eine zweite Produktion investiert. Wir sitzen im Frühjahr zusammen und entscheiden, ob wir in zwei oder drei Jahren ein neues Projekt in Angriff nehmen wollen.

Was geht hinter den Kulissen ab? Sind die Musiker und Darsteller noch immer nervös oder ist seit der Premiere der Druck abgefallen?

Bongetta: Die Nervosität ist immer da. Aber das ist gesund. Es sollte keine Routine aufkommen. Ich höre sowohl von den Musikern wie auch den Darstellern, dass es alle sehr gut miteinander haben. Wir haben tolle Leute beisammen. Das gilt auch für das OK, das einen super Job macht.

Gibt es im Januar Zusatzvorstellungen?

Bongetta: Nein. Das hätten wir früher planen müssen. Wir müssen Anfang Januar den «Dreispitz» und auch die Technik wieder abgeben. Auch haben die Leute wieder andere Pläne.

Was ist Ihre Rolle während des Stücks?

Bongetta: Ich bin das Mädchen für alles. Bevor es losgeht, schaue ich nach dem Rechten und öffne die Türen. Dann helfe ich in der Technik aus. Ich bin die, die den Pfarrer ausleuchtet. (ndo)

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