«Das Zelt kam gut an»

Nach der 54. Weihnachts- und Gewerbeausstellung AWA zieht deren Präsident Stephan Häuselmann Bilanz und schaut bereits zwei Jahre in die Zukunft. Herr Häuselmann, hat die Awa viele Besucher angelockt?

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Stephan Häuselmann awa-Präsident (Bild: Manuel Nagel)

Stephan Häuselmann awa-Präsident (Bild: Manuel Nagel)

Nach der 54. Weihnachts- und Gewerbeausstellung AWA zieht deren Präsident Stephan Häuselmann Bilanz und schaut bereits zwei Jahre in die Zukunft.

Herr Häuselmann, hat die Awa viele Besucher angelockt?

Wir haben keine Zähler, doch nach unserem Empfinden waren die Zuschauerströme grösser als bei der letzten AWA im Jahr 2014.

Auf was führen Sie das zurück?

Das hat sicher auch damit zu tun, dass wir die Öffnungszeiten geändert und nach hinten verschoben haben. In diesem Jahr ging's um 17 Uhr los, und wir hatten sofort viele Leute an der Ausstellung. Das war sehr erfreulich.

Hatten die neuen Zeiten sonst noch positive Auswirkungen?

Ja. Viele, die zwischen 17 und 18 Uhr gekommen sind, haben eine Runde gedreht, sind dann ins Restaurant Seelust essen gegangen und liefen noch ein zweites Mal durch die AWA, was dann wiederum für die Aussteller gute Gespräche ergab. Und diejenigen, die erst um 19 Uhr kamen, liefen durch die Ausstellung und gingen anschliessend ins Restaurant. Dieses hat auch mitgeteilt, dass es in der Konsumation eine schöne Abwechslung gegeben habe.

Welche Reaktionen kamen seitens der Aussteller?

Positive. Generell hatten sie ein höheres Besucherempfinden als noch vor zwei Jahren.

Kamen Sie auch mit den AWA-Besuchern ins Gespräch? Wie kam das Konzept mit dem Zelt anstelle der Tiefgarage an?

Ich war die ganze Zeit anwesend und habe natürlich den Kontakt zu den Leuten gesucht. Dass die Ausstellung nun auf einer Ebene stattfindet, das ist sehr gut angekommen. Obwohl wir auch in der Tiefgarage versucht haben, eine angenehme Atmosphäre hinzu- bekommen – teilweise hatten die Besucher gar nicht bemerkt, dass sie in einer Tiefgarage sind – war es halt doch nicht so voluminös wie früher in der alten Festhütte.

Sie wollten also eine Gefühl wie in der Festhütte schaffen. Haben Sie dieses Ziel erreicht?

Wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen. Das war jetzt mal ein Start, und wir haben auch sehr viele Ideen aufgenommen.

Welche Ideen sind das?

Wir wollen noch weihnachtlicher werden. Allenfalls verschieben wir die AWA auf den zweiten Advent, zeitgleich mit dem Weihnachtsmarkt. Wir hatten uns mit Arbon abgestimmt. Die Absage der Weihnachtsausstellung dort hat uns doch überrascht. (man)