Das Universum und der Tod müssen in die Reparatur

KREUZLINGEN. «Ende Juli sind die beiden Skulpturen wieder da», sagt Ruedi Wolfender. Der Abteilungsleiter des Departements Gesellschaft der Stadt Kreuzlingen hat die Reparatur der beiden beschädigten Tarot-Zeichen der Kunstgrenze bei der Stahlbau-Firma Neuweiler in Kreuzlingen veranlasst.

Urs Brüschweiler
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Diese Woche wurden die Skulptur Universum und . . .

Diese Woche wurden die Skulptur Universum und . . .

KREUZLINGEN. «Ende Juli sind die beiden Skulpturen wieder da», sagt Ruedi Wolfender. Der Abteilungsleiter des Departements Gesellschaft der Stadt Kreuzlingen hat die Reparatur der beiden beschädigten Tarot-Zeichen der Kunstgrenze bei der Stahlbau-Firma Neuweiler in Kreuzlingen veranlasst. Dazu mussten der «Tod» und das «Universum» ausgegraben und in die Werkstatt transportiert werden.

A3-Plakate in den Lücken

«An den leeren Stellen werden in nächster Zeit A3-Plakate auf die Kunstwerke verweisen, und es wird erklärt, warum sie derzeit fehlen», sagt Wolfender. Johannes Dörflinger, der Künstler und Erschaffer der 2007 eröffneten Kunstgrenze, hatte vor kurzem entdeckt und beklagt, dass zwei seiner Werke beschädigt worden seien (unsere Zeitung berichtete). Woher der Schaden am «Tod» stammt, ist ermittelt, es geschah während der Gewa. Beim «Universum» hat die Stadt Kreuzlingen eine Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Sie strebt an, dass die Verursacher für die Schäden aufkommen. Sollte dies nicht gelingen, stünden Kreuzlingen und Konstanz in der Pflicht. Ruedi Wolfender erwähnt jedoch, dass sich die beiden Städte wohl nur den Selbstbehalt der Versicherung teilen müssten.

Künftig mehr Abstand

Der städtische Abteilungsleiter war auch mit Johannes Dörflinger schon im Gespräch. Gemeinsam mit Verantwortlichen von Konstanzer Seite wurde besprochen, wie solche Unfälle künftig vermieden werden können. «Bei Bewilligungen für Veranstaltungen auf dem Areal Klein Venedig werden wir künftig strenge Auflagen machen. Es müssen beispielsweise Mindestabstände zu den Kunstwerken gewahrt werden», erklärt Wolfender.

. . . auch der beschädigte «Tod» ausgegraben. (Bilder: Urs Brüschweiler)

. . . auch der beschädigte «Tod» ausgegraben. (Bilder: Urs Brüschweiler)