Nach zwei Jahren veranstalten die Kreuzlinger Service Clubs wieder einen Herbstball. Der Event soll das gesellschaftliche Leben der Stadt aufwerten. Mirko Spada ist OK-Präsident der zweiten Ausgabe, die am 3. November stattfindet.
Mirko Spada: Ich habe mich vor drei Jahren geoutet, dass ich da gerne mitmachen würde. Es gab damals eine Umfrage unter den Mitgliedern der Kreuzlinger Service Clubs. Vor zwei Jahren war ich bereits im OK, und nun darf ich für ein Jahr das Präsidium übernehmen. Ich bin Mitglied im Rotary Club, und es ist ja das Ziel, dass bei jedem Ball ein anderer Service Club das Amt übernimmt. Ausserdem habe ich ein wenig Erfahrung gesammelt mit der Sportlergala.
Spada: Da wir ein positives Echo erhielten, halten wir an vielem fest. Es gibt wieder ein Fünf-Gänge-Menu aus der gleichen Küche, Dani Felber spielt mit seiner Band, und es wird erneut Anita Buri moderieren. Ihre Thurgauer Stimme ist sehr gut angekommen. Neu sind die Auftritte von Jongleur und Comedian Baldrian und von jungen Kreuzlinger Musikern.
Spada: Dahinter steckt immer noch die Vision von Stadtammann Andreas Netzle: einen richtig schönen festlichen Ball zu veranstalten für die Region und damit eine Lücke im gesellschaftlichen Leben der Stadt zu schliessen.
Spada: Die Veranstaltung ist offen für alle. Natürlich soll es aber sehr gediegen werden. Der Saal ist toll hergerichtet. Alle tragen schöne Garderoben, die meisten Damen kaufen sich extra ein neues Kleid. Es geht auch um Networking und Kontaktpflege. Daher ist der Ball zum Beispiel auf Mitglieder der Service Clubs zugeschnitten. Wir haben viele Wünsche, wer an welchem Tisch sitzen darf und versuchen diese zu erfüllen.
Spada: Natürlich ist der Eintrittspreis mit 160 Franken hoch. Aber einerseits hat das hochklassige Programm seinen Preis und andererseits wollen wir ja auch möglichst viel Geld sammeln für einen guten Zweck.
Spada: Unser Ziel ist es, 10 000 Franken netto zu generieren. Vor zwei Jahren, beim letzten Herbstball, ist uns das gelungen.
Spada: Das ist im Moment noch nicht festgelegt. Wir wollen mit diesem Entscheid noch zuwarten. Wir haben einige Vorschläge von Institutionen, die wir evaluieren, aber vielleicht passiert bis zum Herbstball noch etwas Unerwartetes.
Spada: Wenn es drei Uhr morgens ist und ich mit einer Zigarre im Mund und einem Rémy Martin in der Hand in der Cigars-Lounge auf einen gelungenen Abend anstossen kann.
Spada: Katastrophal. Ich werde mit meiner Lebenspartnerin aber rechtzeitig üben. Und als ehrgeiziger Sportler setze ich die Messlatte entsprechend hoch.
Interview: Urs Brüschweiler