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Das Spielen ist ihre Leidenschaft

SOMMERI. Der Comedy-Express der Bildungsstätte Sommeri feiert seinen zehnten Geburtstag. Dafür wird ein spezielles Jubiläumsprogramm einstudiert. Für das zehnköpfige Ensemble und die drei Produzenten eine Herausforderung.
Rita Kohn
Das Ensemble des Comedy-Express mit Clown Olli Hauenstein in der Rolle des Kochs übt das Ausblasen der Kerzen auf der Geburtstagstorte. (Bild: Rita Kohn)

Das Ensemble des Comedy-Express mit Clown Olli Hauenstein in der Rolle des Kochs übt das Ausblasen der Kerzen auf der Geburtstagstorte. (Bild: Rita Kohn)

Claudia Kaufmann strahlt. Sie, die sonst dem Publikum als bärbeissige Krankenschwester bekannt ist, hält ganz vorsichtig die stilisierte Geburtstagstorte in Händen. Die junge Frau aus der Bildungsstätte Sommeri ist bereits ein langjähriges Mitglied des Ensembles, das unter dem Namen Comedy- Express auf der Bühne steht und seit zehn Jahren das Publikum gleichermassen erheitert wie auch beeindruckt.

Es war ein Versuch, den Peter Wenk und Olli Hauenstein vor zehn Jahren mit dem Comedy- Express wagten. Sie wollten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen auf die Bühne bringen. Das Gezeigte gefiel. So entstanden nach und nach verschiedenste Programme, mit denen das Theaterensemble der Bildungsstätte Sommeri nicht nur auf der heimischen Bühne auftritt, sondern auch auf Tournée geht. Das gilt auch für das jüngste Programm, das derzeit einstudiert wird.

Erfahrung weitergeben

Sowohl Peter Wenk als auch Olli Hauenstein blicken nicht ohne Stolz auf die letzten zehn Jahre zurück. Es hat sich auch einiges verändert. «Unsere Leute bewegen sich viel selbstbewusster und sicherer auf der Bühne», sagt Peter Wenk. Am Anfang habe ein spontanes Lachen manchmal zu Tränen bei den Darstellern geführt, weil sie glaubten, das Publikum lache sie aus. Diese Zeiten sind vorbei, obwohl es immer wieder auch zu Wechseln im Ensemble kommt.

«Die alten Hasen geben ihre Erfahrung an die Neuen weiter», freut sich Regisseur Wenk. Für ihn ist das auch ein Beweis dafür, dass das Ensemble als Einheit funktioniert.

Gelassener werden

Sie seien selber wesentlich gelassener geworden, sagt Olli Hauenstein, der nicht nur zusammen mit Peter Wenk die Regie für das Stück übernimmt, sondern auch selber auf der Bühne steht. Anfänglich sei er unsicher gewesen, ob nicht im entscheidenden Moment etwas passiere, das das ganze Stück in Frage stelle. Inzwischen gehe er mit viel mehr Sicherheit in die Vorstellung.

Die beiden Regisseure, die auch die Stücke schreiben, haben in Ambrosia Weisser eine wichtige Unterstützung gefunden. Zu dritt sind sie nicht nur für den Ablauf des Theaters verantwortlich, sie planen auch die Tournée, müssen Kulissen und Requisiten besorgen, für das Ensemble da sein, das aufgrund der verschiedenen Beeinträchtigungen eine intensivere Betreuung benötigt, und auch dafür sorgen, dass nach dem Auftritt wieder alle wohlbehalten zu Hause ankommen. Beim Aufzählen der verschiedenen Aufgaben blicken sich die drei an und schmunzeln: «Es steckt zwar sehr viel Arbeit hinter der ganzen Sache, aber die lohnt sich.»

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