Das Projekt Schwimmhalle

Die Stadt Kreuzlingen plant den Bau einer neuen Schwimmhalle. Das Projekt ist eines von vier Infrastrukturbauten des Impulsprogramms «Xentrum». Der Stadtrat entschied kürzlich, als Standort den Raum unmittelbar nördlich des bestehenden Thermalbades Egelsee weiterzuverfolgen.

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Die Stadt Kreuzlingen plant den Bau einer neuen Schwimmhalle. Das Projekt ist eines von vier Infrastrukturbauten des Impulsprogramms «Xentrum». Der Stadtrat entschied kürzlich, als Standort den Raum unmittelbar nördlich des bestehenden Thermalbades Egelsee weiterzuverfolgen. Die Bäder würden durch einen Gang verbunden. Damit könnte das vorhandene Becken im Egelsee als Ausschwimmbecken für Wettkämpfe in der neuen Schwimmhalle dienen.

Die Stadt rechnet mit Investitionskosten für die Realisierung von 17,3 Millionen Franken, bei einer Genauigkeit der Angaben von plus/minus 30 Prozent. Davon in Abzug gebracht werden kann ein Beitrag des Kantons von 3,5 Millionen Franken. Ausserdem kann die Stadt dann nicht mehr benötigtes Land an der Hauptstrasse 88/90 verkaufen, was mit weiteren 1,5 Millionen Franken zu Buche schlagen könnte. Die Betriebskosten – inklusive des bestehenden Thermalbades, welches von der Schulgemeinde als aktueller Eigentümerin und Betreiberin übernommen werden könnte – belaufen sich auf 1,91 Millionen Franken.

In der Kostenkalkulation werden zudem zwei Millionen Franken Bundesbeiträge aufgeführt. Solche Finanzhilfen an Sportanlagen von nationaler Bedeutung (Nasak) wurden im Thurgau auch schon beansprucht. Der Bau des Inline- Droms in Weinfelden wurde mit 0,4 Millionen Franken gefördert. (ubr)