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Das Projekt kommt gut an

KREUZLINGEN. Am Mittwochabend stellte der Kreuzlinger Stadtrat dem Volk das neue Stadthaus vor. Die Reaktionen an der Informationsveranstaltung waren überwiegend positiv.
Barbara Hettich
Eine Lichtinstallation zeigte am Mittwochabend den Grundriss des geplanten Stadthauses auf. Im Hintergrund sieht man den Dreispitz. (Bild: Reto Martin)

Eine Lichtinstallation zeigte am Mittwochabend den Grundriss des geplanten Stadthauses auf. Im Hintergrund sieht man den Dreispitz. (Bild: Reto Martin)

Auf der Wiese zwischen Dreispitzhalle und Bärenparkplatz zeigten am Mittwochabend Lampen den Grundriss und die Dimension des neuen Stadthauses auf. In der Dreispitzhalle informierte der Stadtrat über das geplante Jahrhundertprojekt «Unser neues Stadthaus». Stadtpräsident Andreas Netzle durfte zu diesem Anlass über 200 interessierte Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger begrüssen. «Es ist noch nicht alles definitiv, wir präsentieren Euch einen Zwischenstand», erklärte er und wies auf die Notwendigkeit des Vorhabens und auf die mittlerweile 25jährige Planungsgeschichte hin.

Das Projekt «Schlussstein» des St. Galler Architekturbüros Niggli und Zbinden sieht einen rund 100 Meter langen Bau vor, angelehnt an die Dreispitzhalle und angeordnet von Osten nach Westen zwischen Pestalozzistrasse und Kirche St. Ulrich. Der zweigeschossige Bau mit einem dreigeschossigen Gupf Richtung Kirche ist mit einer Tiefgarage unterkellert, der Bärenparkplatz soll wieder zur Festwiese umgestaltet werden.

Der Platz wird schöner

Die Kosten waren bei der anschliessenden Diskussion nicht das Hauptthema. Man war sich bewusst, dass eine Sanierung der vier bestehenden Standorte ebenfalls viel Geld verschlingen und dennoch nicht das gewünschte Resultat bringen würde. Die Mehrheit der Votanten zeigte sich angetan von der Kombination Dreispitzhalle, Stadthaus und Tiefgarage. Insbesondere die Festwiese stiess auf grossen Zuspruch. «Schön, dass wir etwas zurückbekommen, der heutige Bärenplatz ist wirklich nichts Schönes», meinte der Kreuzlinger Nationalrat Christian Lohr. «In der Tiefgarage wird es als Ersatz genügend Parkplätze geben», konnte Stadtrat Ernst Zülle besorgte Automobilisten beruhigen. Kritik gab es insbesondere bei der Fassadengestaltung des Neubaus. Dies sei ein 08/15-Bau, bemängelte Alt-Gemeinderat Jost Rüegg.

Fassade gefällt nicht allen

Ein anderer Votant vermisste eine barocke Anlehnung an die Kirche St. Ulrich. «Die Fassade werden wir noch weiterentwickeln. Wer uns kennt, weiss, dass wir keine 08/15-Bauten machen», sagte Architekt Jürg Niggli und erklärte, warum aus städtebaulicher Sicht der Gupf Richtung Kirche auf das Gebäude aufgesetzt wurde.

Es sei richtig, dass die vier Standorte der Stadtverwaltung zusammengeführt und die städtischen Mitarbeiter einen anständigen Arbeitsplatz bekommen würden, so die mehrheitliche Meinung. «Ich gratuliere dem Stadtrat zu diesem unterstützungswürdigen Projekt», erklärte ein Votant schliesslich stellvertretend für viele.

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