Das Projekt hat Hand und Fuss und sollte zu stemmen sein

Steht die Regionalplanungsgruppe Oberthurgau hinter der geplanten Traglufthalle?

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Stephan Tobler Präsident Regionalplanungsgruppe Oberthurgau (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Stephan Tobler Präsident Regionalplanungsgruppe Oberthurgau (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Steht die Regionalplanungsgruppe Oberthurgau hinter der geplanten Traglufthalle?

Wir haben das Projekt im Vorstand besprochen und empfehlen den Gemeinden, es wohlwollend zu prüfen. Wir selber haben einen Betrag von 5000 Franken für die Ausarbeitung eines Vorprojekts gesprochen, was etwa einem Viertel der Gesamtkosten entspricht.

Haben die Initianten in finanzieller Hinsicht konkrete Erwartungen an die Gemeinden in der Region?

Die Idee ist, dass sie sich mit 2.50 Franken pro Einwohner an den Betriebskosten beteiligen. Über die Investitionskosten haben wir noch nicht geredet.

Und wie geht es jetzt weiter?

Wir sind so verblieben, dass sich die Gemeinde- beziehungsweise Stadträte bis nach den Sommerferien zum Vorschlag äussern. Die ersten spontanen Reaktionen nach der Präsentation des Projektes vor kurzem waren positiv.

Wie beurteilen Sie die Chancen der Traglufthalle?

Das ist im Moment noch schwierig zu sagen. Das Projekt hat aber Hand und Fuss. Ich denke, es sollte finanziell zu stemmen sein, wobei ich die technischen Herausforderungen nicht im Detail beurteilen kann. Wichtig scheint mir, dass sich Romanshorn als Standortgemeinde ins Zeug legt, und die übrigen Gemeinden mitmachen.

Auch die Schulgemeinden sollen ins Boot geholt werden.

Ja, das ist richtig. Dass sie mitmachen, scheint mir ganz wichtig zu sein. Das Projekt steht und fällt mit ihrer Beteiligung. Sie werden jetzt in einem zweiten Schritt informiert.

Warum braucht es in der Region eine Traglufthalle?

Sie entspricht ganz klar einem Bedürfnis und wäre ein attraktives Angebot für die ganze Bevölkerung. (mso)

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