Das Programmieren ist jetzt leichter

Grosser Jubel im Sekundarschulzentrum Sandbänkli in Bischofszell: Die 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3G von Lehrer Fabian Strässle gewinnen mit ihrem Projekt den ersten Preis beim diesjährigen Switch Junior Web Award.

Werner Lenzin
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Lehrer Fabian Strässle mit den Schülerinnen und Schülern der siegreichen Sekundarschulklasse. (Bild: Werner Lenzin)

Lehrer Fabian Strässle mit den Schülerinnen und Schülern der siegreichen Sekundarschulklasse. (Bild: Werner Lenzin)

BISCHOFSZELL. «Diese Webseite ist ein Gemeinschaftswerk unserer Klasse; ich programmiere in der Freizeit Websites», erzählt David Brogli von der Sekundarschulklasse 3G im Sandbänkli. Der 16-Jährige schuf die Projektarbeit «HTML für Anfänger» und reichte sie mit seiner Klasse als Wettbewerbsarbeit beim Switch Junior Web Award ein. «Die Schüler müssen über eine Zeitspanne von vier Monaten ein Thema bearbeiten. So lernen sie, längerfristig zu planen», erklärt Klassenlehrer Fabian Strässle.

Über 100 Projekte eingereicht

Die Jugendlichen wussten seit drei Jahren, dass David Brogli etwas mit dem Computer macht, aber nicht genau, was. Die Klasse entschloss sich, Davids Arbeit als Wettbewerbsbeitrag einzureichen und wurde dafür mit dem Schweizer-Meister-Titel in der Kategorie Sekundarstufe 1 ausgezeichnet. Der Preis für jeden der 20 Schülerinnen und Schüler: ein Tablet der Marke Samsung. 113 Webprojekte waren von Primar- und Sekundarschulklassen eingereicht worden.

Urs Eppenberger von der veranstaltenden Firma Switch ist beeindruckt, wie mit Hilfe der Lehrpersonen Webprojekte entstanden sind, die eine grosse Vielfalt an Themen beinhalten. Und was hat Junior-Webdesigner David Brogli auf seiner Seite konkret anzubieten? «Auf meiner Website kann man in einfachen Schritten das Programmieren lernen und beispielsweise ein Portal über seine eigene Person herstellen», führt David Brogli aus. Gemäss Klassenlehrer Fabian Strässle bestand die Hauptaufgabe der Klasse darin, zu überprüfen, ob die entstandene Lernumgebung verständlich ist.

Für alle verständlich

«Es war spannend mitzuerleben, wie die Seite entstand. David fragte seine Mitschüler immer wieder, was auf der Seite noch fehlt», erzählt der Klassenlehrer. Fasziniert ist Strässle darüber, wie die Klasse eng und konstruktiv zusammengearbeitet hat. Er freut sich, dass die Seite für jeden Benutzer verständlich und klar dargestellt ist.