«Das Museum soll leben»

ROMANSHORN. Am Mittwoch, 10. Februar, findet im Museum am Hafen zum ersten Mal die Romishorner Runde statt. Der Gesprächsabend widmet sich bedeutenden Personen und Themen. Mitinitiant Hermann Roth möchte diese vor dem Vergessen bewahren.

Andrea Kern
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Hermann Roth mit der Biographie Maria Staders. (Bild: Andrea Kern)

Hermann Roth mit der Biographie Maria Staders. (Bild: Andrea Kern)

«Es ist wichtig, dass das Museum lebt. Ohne Aktivitäten wird es schnell langweilig», erklärt Hermann Roth. Er hat zusammen mit der Konzeptgruppe des Museums am Hafen die Romishorner Runde ins Leben gerufen, die in loser Folge stattfinden wird. «Wir möchten den Romanshornern Personen und Gegebenheiten vorstellen, die sonst vergessen würden oder schon vergessen worden sind.» Der erste Abend ist der Sängerin Maria Stader gewidmet, die nach dem Ersten Weltkrieg im Rahmen der Kinderhilfe für Ungarn in die Schweiz gekommen ist und ihre Jugendjahre in Romanshorn verbrachte.

Schon früh hat Hermann Roth ihre Schallplatten gehört und ihr Leben verfolgt. Die Besucher der Romishorner Runde erwarten ausgewählte Musikstücke, fotografische Aufnahmen und von Theaterpädagogin Eva Maron vorgelesene Textstücke aus Maria Staders Biographie.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 10. Februar.

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