«Das ist eine Vollkosten-Rechnung»

Susanne Bergsteiner, kaufmännische Leiterin der Technischen Betriebe, erklärt, dass der Wärmeverbund zu etwa 80 Prozent die kantonalen Liegenschaften beliefere. Die noch freie Kapazität liegt also bei 20 Prozent.

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Susanne Bergsteiner, kaufmännische Leiterin der Technischen Betriebe, erklärt, dass der Wärmeverbund zu etwa 80 Prozent die kantonalen Liegenschaften beliefere. Die noch freie Kapazität liegt also bei 20 Prozent. Sollten diese nicht ausgelastet werden können, würde die Heizzentrale «wohl eine rote Null» erwirtschaften. Die Technischen Betriebe würden nicht nachhaltig geschädigt. Es sei aber klar das Ziel, die Anlage im modernen Zweckbau möglichst gut auszulasten, sagt Bergsteiner. Eine Option sei, das Stadthaus auf der Festwiese anzuschliessen, wenn dieses den Minergie-P-Standard erreichen würde. Offen sei zudem noch, ob sich Private an den Wärmeverbund anschliessen. Der Kilowattpreis der technisch aufwendigen und mit einem langen Leitungsnetz ausgestatteten Anlage sei nicht vergleichbar mit reinen Öl- oder Gaspreisen.

Enthalten seien Zins- und Amortisationskosten, Betriebskosten und die eingesetzte Primärenergie. Bei den 17 Rappen, die für alle Bezüger gelten, handle es sich um einen Vollkostenpreis. Wichtig sei auch, dass die Heizzentrale bis zu 80 Prozent lokale, nachwachsende Biomasse verwende und CO2-neutral produziere. (meg)