«Das gute Wetter ist bestellt»

KREUZLINGEN. Am Samstag eröffnet das Schwimmbad Hörnli die Badesaison. Bademeister und Handwerker sind an den letzten Vorbereitungsarbeiten. Im Winter investierte die Stadt Kreuzlingen 440 000 Franken in die Infrastruktur.

Urs Brüschweiler
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Das Badi-Team freut sich auf die Eröffnung: Chefbademeister Felix Lenz, Bademeister René Weber, Kassiererin Luzia Hehli, Bademeister Peter Büchler und Kassiererin Trudi Zweifel. (Bild: Reto Martin)

Das Badi-Team freut sich auf die Eröffnung: Chefbademeister Felix Lenz, Bademeister René Weber, Kassiererin Luzia Hehli, Bademeister Peter Büchler und Kassiererin Trudi Zweifel. (Bild: Reto Martin)

«Wir freuen uns auf einen Sommer mit viel Sonne», sagt Chefbademeister Felix Lenz. Er und sein Team seien topmotiviert für die neue Saison. Im Moment liefen noch letzte Arbeiten im Freibad, aber «wir sind bereit». In wenigen Tagen, bereits am kommenden Samstag, eröffnet das Freibad Hörnli die Badesaison. Lenz muss bis dahin die Becken noch auf angenehme Temperaturen heizen. Wegen des kühlen Wetters muss er der Leistung des Energiedachs mit der Gasheizung etwas nachhelfen. Nicht nur die Badegäste starten am Wochenende nämlich in die Saison, auch die Wasserballer haben bereits ihre ersten Spiele und wollen nicht frieren.

Neue Pumpen sparen Energie

Auf einem Rundgang zeigen Felix Lenz und Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Freizeit bei der Stadt Kreuzlingen, was dieses Jahr neu ist im Freibad. Insgesamt 440 000 Franken hat die Stadt über den Winter investiert. Der Löwenanteil ging dabei in die vier neuen Wasserpumpen. Ferngesteuert seien diese und stufenlos regelbar, erklärt Wolfender. So könne man die Wasserumwälzungen je nach Bedarf handhaben. Wenn keine Schwimmer im Becken sind, liefen sie auf minimalster Stufe. «Damit sparen wir einiges an Energie.»

Die entsprechende Steuerung war bereits in den letzten Jahren installiert worden, «jetzt haben wir auch die Hardware dazu», so Wolfender. «Von der Technik her haben wir jetzt ein Musterbad», sagt Felix Lenz nicht ohne Stolz. Und auch bei der Sicherheit genügt das Freibad Hörnli nun den höchsten Ansprüchen. Das Lautsprechersystem wurde ausgebaut und dezentralisiert. Die SOS-Säulen wurden mit der Telefonzentrale verbunden, so dass man im Notfall jederzeit direkt mit dem Bademeister sprechen kann. Eine Überwachungskamera ist nun auf die Breitrutsche gerichtet und soll helfen, Unfallrisiken schneller zu erkennen und dann auch genauer zu analysieren.

Ein Elefäntchen, das spritzt

Auch ein wenig attraktiver ist das Bad geworden. Die Hecken an der Längsseite des Erlebnisbeckens wurden entfernt, damit ein direkterer Zugang gewährleistet ist, und im Kleinkinderbereich wurde ein kleiner Elefant installiert, der durch den Rüssel spritzt.

Rückgang bei den Eintritten

2011 wurden etwas weniger Eintritte verzeichnet als in den Vorjahren, nämlich 92 757. «Das ist hauptsächlich dem schlechten Wetter geschuldet», so Wolfender.

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