Das Geheimnis einer guten Ernährung

Ehrentag für Edith Sigrist-Grüness: Die Pensionärin in der Seniorenresidenz National erhielt am Mittwoch viel Besuch. Vielleicht ist es auf die Freundschaft mit Bioforce-Gründer Alfred Vogel zurückzuführen, dass die Arbonerin hundertjährig werden durfte.

Hedy Züger
Merken
Drucken
Teilen
Edith Sigrist, Tochter Erica Zeberli und Stadtpräsident Andreas Balg. (Bild: Hedy Züger)

Edith Sigrist, Tochter Erica Zeberli und Stadtpräsident Andreas Balg. (Bild: Hedy Züger)

ARBON. An der Brühlstrasse verbreitete sich Feststimmung. Edith Sigrist-Grüness war dort an ihrem 100. Geburtstag von ihrer Familie, Bekannten und den Hausbewohnern umgeben. Stadtpräsident Andreas Balg gratulierte mit Blumen.

Früh Witwe geworden

Die gefeierte Seniorin ist in Arbon aufgewachsen. Die Natur, der Garten, Wandern und Skifahren bedeuteten ihr viel. Heute noch liebt sie zudem die Klassiker der Musik. Edith Sigrist wurde 1952 bereits Witwe und musste durch ihre Arbeit, zuerst in der Firma Forster, dann im Steueramt, selbständig für den Unterhalt der Familie aufkommen. Die beiden Töchter Ruth und Erica sind ihrer Mutter heute noch dankbar, dass sie daheim und beruflich überaus verantwortungsbewusst und fleissig war.

Zur Familie zählen nebst den beiden Töchtern drei Enkel. Als diese klein waren, erwachte das Grossmutterherz. Oft hatte ihnen Edith Sigrist vom eigenen Vater erzählt, der als Setzer bei der Thurgauer Arbeiterzeitung beschäftigt war.

Mit Alfred Vogel befreundet

Als wichtig stufte Edith Sigrist eine gesunde Ernährung ein; das Interesse daran dürfte zum Teil auf die Freundschaft mit Dr. h. c. Alfred Vogel, dem Gründer der Bioforce AG Roggwil, zurückgehen. Wenn auch das Gedächtnis nicht mehr jedes Detail hergibt – das hohe Alter erlebt die Hundertjährige fit und freudig.