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Das Frauen-Netzwerk soll stärker werden

Seit fünf Jahren setzen sich die Business and Professional Women in Kreuzlingen für die Chancengleichheit der Frauen ein. Am Donnerstagabend veranstalteten sie eine Podiumsdiskussion und baten vier spannende Gäste zum Gespräch.
Urs Brüschweiler
Headhunterin Daniela Wyss, Hotelier Carsten Rath, Moderatorin Nathalie Quiquerez, Ex-Banker Pierin Vincenz und Unternehmerin Diana Gutjahr. (Bild: Urs Brüschweiler)

Headhunterin Daniela Wyss, Hotelier Carsten Rath, Moderatorin Nathalie Quiquerez, Ex-Banker Pierin Vincenz und Unternehmerin Diana Gutjahr. (Bild: Urs Brüschweiler)

KREUZLINGEN. «Es war nicht egal, ob sie männlich oder weiblich sind, auf ihrem Weg dorthin, wo sie heute sind.» Dieser Überzeugung verlieh Antje Kaz Ausdruck, als sie die grosse Anzahl Besucher des Podiumsgesprächs in der Semi-Aula begrüsste. Die Kreuzlinger Business and Professional Women (BPW) hatten eingeladen, gekommen waren natürlich vorwiegend Frauen, aber auch nicht wenige Männer zeigten Präsenz und Interesse am Thema des Abends: «Leadership im Wandel – welche Talente sind morgen gefragt». Moderatorin Nathalie Quiquerez hatte vier spannende Gäste zur Diskussionsrunde eingeladen. Die junge Unternehmerin und Fast-Nationalrätin Diana Gutjahr, der Hotelgründer und Autor Carsten Rath, der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz und Headhunterin Daniela Wyss tauschten sich lebendig und gut gelaunt über ihre bevorzugten Führungsstile, Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Chefetagen und die erfolgreiche Suche nach Talenten aus.

Uneins über die Quote

So richtig ins Rollen kam das Gespräch, als Pierin Vincenz sagte, damit schneller mehr Frauen in Führungsfunktionen gelangten, brauche es eine Quote. «Für fünf Jahre, und dann mal schauen, was passiert. Die Frauen werden die Wirtschaft schon nicht zu Grunde richten.» Für das Statement erhielt er Applaus. Diana Gutjahr hingegen betonte mit Nachdruck, dass sie keine Quotenfrau sein wolle. «Frauen sind zu selbstkritisch. Sie müssen sich mehr zutrauen.» Für eine Quote ist Daniela Wyss. Sie empfahl den Frauen aber auch mit Nachdruck, sich sichtbar zu machen und selbstbewusst über sich zu reden. Carsten Rath findet eine Quote nicht zielführend. Für ihn ist die «Zeit des Netzwerkens» angebrochen. Genau dies taten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr angeregt beim Apéro im zweiten Teil des Abends.

Öffnung nach Konstanz

Wie BPW-Präsidentin Antja Kaz bekanntgab, öffne sich der Club neu auch über die Grenze. Entsprechend heisse er nun Business and Professional Women Kreuzlingen-Konstanz.

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