Das Fondue schmolz von alleine am 17. Käseschiessen

ANDWIL. Am Wochenende fand in Andwil ein überregionaler Wettkampf des Schnappschiessens statt – das traditionelle Käseschiessen. In einer Gruppe von fünf Schützen wurde um den hölzernen Käselaib als Pokal geschossen.

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Ausstich am Sonntagnachmittag: Bruno Stacher, Markus Streit, Martin Wattinger, Reto Bösch und Urs Brüllhardt. (Bild: pd)

Ausstich am Sonntagnachmittag: Bruno Stacher, Markus Streit, Martin Wattinger, Reto Bösch und Urs Brüllhardt. (Bild: pd)

ANDWIL. Am Wochenende fand in Andwil ein überregionaler Wettkampf des Schnappschiessens statt – das traditionelle Käseschiessen. In einer Gruppe von fünf Schützen wurde um den hölzernen Käselaib als Pokal geschossen. Mit 138 Gruppen und den Einzelschützen steigerte sich die Teilnehmerzahl um 40 auf 810 Schützen.

Transfer mit einem Postauto

Schweisstropfen bildeten sich am Samstag und Sonntag nicht nur bei der Schussabgabe – auch die frühlingshaften Temperaturen beim Fondueplausch trugen dazu bei. Der Festplatz wurde heuer in die Aachtalhalle Erlen verlegt. Der Transfer zwischen dem Festplatz und dem Schiessplatz in Andwil per Postauto klappte gut. Ebenso verlief das Schiessen ohne Zwischenfälle. Neun Schützen sowie eine Schützin erreichten die volle Punktzahl von 15 und nahmen am Ausstich mit reduziertem Scheibendurchmesser teil.

Illhart gewinnt in der Gruppe

Wegen der kleineren Scheibe schieden im ersten Umgang sechs Schützen aus. In einem spannenden Wettkampf gewann zum Schluss Ueli Eymann aus Salenstein vor Reto Bösch aus Bäärenmos. In den letzten acht Jahren gewann bei der Gruppenwertung immer Salenstein oder Mammern. Dieses Jahr lieferten sich Illhart und Bürglen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für Illhart. Die Siegerehrung nutzte OK-Präsident Roger Müller auch für einen Dank an Helfer und Anwohner. (red.)

Rangliste unter www.fs-andwil.ch