Das finanzielle Ziel wurde nicht erreicht

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Kreuzlingen Maximal 20 Millionen Franken wolle die Stadt Kreuzlingen an ein neues Projekt beisteuern, hiess es Ende 2015, als nach der Ablehnung des Schwimmhallenprojekts eine Neuauflage aufgegleist wurde. «Das Ziel mit den Kosten haben wir nicht erreicht», sagt Vizestadtpräsidentin Dorena Raggenbass. Denn 35,5 Millionen Franken soll das Gesamtprojekt kosten. Abzüglich der 4,5 Millionen, welche die Sekundarschule beisteuert, der 2,8 Millionen vom Kanton und der 900000 Franken vom Sporttoto-Fonds bleiben 27,3 Millionen von der Stadt.

Die 35,5 Millionen teilen sich auf in 25,4 Millionen für den Erweiterungsbau und 10,1 Millionen für die Sanierung und Aufwertung des bestehenden Thermalbades. «Die Zahlen sind solide berechnet und mehrfach geprüft worden », hält Vize-Schulpräsident Michael Thurau fest. Dass die Sanierung des heutigen Bades teurer komme als früher kolportiert, liege daran, dass man das Bad für die nächsten 40 Jahre in Schuss bringen werde. Die Technik werde komplett ersetzt, und die Gebäudehülle benötige Erneuerungsmassnahmen im Hinblick auf den Minergiestandard.

Die jährlichen Betriebskosten sollen sich auf 1,4 Millionen belaufen. Man rechne konservativ mit 440000 Franken Einnahmen. Dazu steuern der Kanton Thurgau und die Primarschule Kreuzlingen je 150000 Franken pro Jahr bei. Aus den Schul- und Politischen Gemeinden des Bezirks fliessen Betriebskostenbeiträge von insgesamt 260000 Franken. Stadt und Sekundarschule teilen sich die restlichen 400000 Franken im Schlüssel 70 zu 30 Prozent. Ausgenommen ist bei diesen Zahlen zu den Betriebskosten der Finanzdienst, also Zinsen und Abschreibungen.

Am 16. November wird der Gemeinderat über die Botschaft befinden. Die Volksabstimmungen finden am 4. März 2018 statt. Die Sekundarschulgemeinde ­befindet über ihren Anteil von 4,5 Millionen Franken, die Stadt über den Bruttokredit von 31 Millionen Franken. Beide Abstimmungen müssen erfolgreich ausgehen, damit es realisiert werden kann, da es ein Gesamtprojekt ist. Die Bauzeit würde dann von Herbst 2019 bis Februar 2022 dauern. (ubr)