Das Betula ist gut aufgestellt

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Romanshorn In Bezug auf die Belegung der Plätze war das letzte Betriebsjahr ein schwieriges für das Betula. Es hätten nicht alle Betreuungsplätze durchgehend belegt werden können, was zur Ertragsminderung führte, heisst es in einer Mitteilung zur Mitgliederversammlung. Das Gesamtergebnis sei darum schlechter als die Abschlüsse der letzten Jahre. «Trotzdem, und dank der massvollen Ausgabenpolitik, ist das Betula finanziell gut aufgestellt.»

Durch die Versammlung führte zum ersten Mal der neue Präsident Peter Höltschi. In seinem Bericht umriss er die Schwerpunkte seiner Arbeit und die der strategischen Gremien. Im Zentrum standen zum einen die Neukonstituierung des Vorstandes und zum anderen die ­in­­­haltliche und strukturelle Arbeitsaufteilung in die Kommissionen Betrieb und Finanzen. Den Vorsitz der Betriebskommission übernimmt Brigitte Betschart, die Finanzkommission wird von Daniela Lutz präsidiert.

Die Institutionsleitung stellte in ihrem Jahresbericht an konkreten Beispielen den Alltag in den Mittelpunkt. Sie berichteten über den Einbezug einer Peer-Mitarbeiterin in die Prozesse des Betula oder die Verbesserung der Umweltleistung. Und sie erzählten von einem Bewohner, der neu als interner Pöstler arbeitet. Mit Konzerten und anderem mehr bereichert das Betula das kulturelle Leben der Stadt und schafft Begegnungsmöglichkeiten.

In der sozialen Gruppe werden Männer und Frauen betreut, die sich zum Ziel gesetzt haben, Entwicklungsschritte im sozialen, psychischen sowie lebenspraktischen Bereich zu verwirklichen. (red)

Aktuelle Infos zu Veranstaltungen und zum Leben im Betula auf www.betula.ch