Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Dann tanzen sie halt im Regen

Guter Sound, tolle Party und passendes Line-up: Das 16. Open Air Krach am Bach in der Tägerwiler Badi war trotz unbeständigem Wetter gut besucht. Neue Besucher und Stammgäste loben die perfekte Organisation.
Barbara Hettich
Die Red Shoes aus Hünibach bei Thun machen Party auf der Festivalbühne. (Bild: Barbara Hettich)

Die Red Shoes aus Hünibach bei Thun machen Party auf der Festivalbühne. (Bild: Barbara Hettich)

TÄGERWILEN. Old Gypsy Man's Hat oder kurz OGMH aus Kreuzlingen steht als erstes auf der Krach-am-Bach-Bühne. Die Band gibt alles, bringt mit ihrem Indie-Rock-Punk-Sound Schwung und insbesondere auch Lautstärke in die Badi. Dem Namen Krach am Bach machen sie jedenfalls alle Ehre. «Ich find die richtig gut», sagt Christian Memmer, Open-Air-Besucher aus Winterthur. Er ist nicht das erste Mal am Krach am Bach, dank seiner Kollegen aus Tägerwilen schon fast ein Stammgast.

Während der Umbaupause läuft die Wirtschaft im Festzelt auf Hochtouren. Alles ist bestens organisiert, die zahlreichen Helfer lassen niemanden lange anstehen. «Es ist so schön hier, so heimelig», ist Open-Air-Besucherin Jessica Hauser aus Weinfelden begeistert. Man merke, dass das OK pfadilastig sei. «Die wissen, wie man eine Veranstaltung perfekt organisiert», meint sie.

Nur der Sternenhimmel fehlt

Nach der kurzen Verschnauf- und der Verpflegungspause geht es auf der Bühne weiter mit Red Shoes aus Hünibach bei Thun. Rock mit Soul, heulende Gitarren, ein Frontmann mit Entertainerqualitäten: Alles passt, die Party läuft auf Hochtouren. Wer die Band nicht gesehen hat – Red Shoes spielen im November im «s-ka» in Altnau.

Die Nacht bricht herein, leider kommt auch der Regen. Kein Sternenhimmel, keine flackernden Feuer. The Rambling Wheels aus Neuchâtel rocken die Bühne. Im Regen wird weitergetanzt, wem es zu feucht ist, der zieht sich in die überdachte Bar oder ins Festzelt zurück. Mit Pueblo Criminal aus Zürich und The Doodes aus Winterthur geht die Party weiter bis in die frühen Morgenstunden.

Newcomern eine Chance geben

Bereits zum 16. Mal ist das Krach am Bach in der Tägerwiler Badi über die Bühne gegangen. Am Anfang kamen 250 Besucher, mittlerweile kommt man in guten Jahren auf über 1000 Gäste. Das Festival ist sich aber über all die Jahre treu geblieben: Es bietet bewusst eine Plattform für Newcomerbands aus der Region und dem Rest der Schweiz. Das hat sich in der Szene längst herumgesprochen. Momentan bekommt das OK jährlich etwa 200 Bewerbungen von Bands, die am Festival gerne auftreten würden. Auf die Bühne dürfen jeweils fünf.

Kein Kommerz, normale Preise, und der Gewinn steht nicht im Vordergrund – diesbezüglich hebt sich das Krach am Bach nach wie vor sehr wohltuend von anderen Open-Air-Festivals ab.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.