Dank Bise überlebte der Böögg

Am Funkenfest vertrieben die Bischofszeller mit einem grossen Feuer den Winter. 50 Kinder marschierten zuvor mit Fackeln, Lampions und Laternen zum Festplatz.

Rudolf Steiner
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Besucher beobachten den brennenden Holzhaufen mit dem Böögg. (Bild: Rudolf Steiner)

Besucher beobachten den brennenden Holzhaufen mit dem Böögg. (Bild: Rudolf Steiner)

BISCHOFSZELL. Schon zum 60. Mal brannte am Samstagabend der Holzhaufen mit dem darauf thronenden Böögg. Am traditionellen Funkenfest im Gihl versuchte der Quartierverein Sittertal den Winter endgültig zu vertreiben. Der Frühling legte in diesem Jahr bekanntlich alles andere als einen Schnellstart hin. Mit Skijacken, Mützen und dicken Handschuhen schützten sich die rund 50 Buben und Mädchen am Samstag gegen die bitterkalte Bise.

Symbolischer Einfränkler

Angeführt von zwei Dutzend Musikanten der Stadtmusik Bischofszell präsentierten sie auf ihrem Marsch von der Industriestrasse hinunter zum Gihl stolz ihre Lampions und selbstgebastelten Laternen. «Etwa die Hälfte der Kinder hat die Laterne selbst gebastelt. Dafür erhalten sie neben dem Sittertalerli symbolisch einen Einfränkler», sagte Peter Bätscher, Präsident des Quartiervereins Sittertal in Bischofszell Nord. Wegen der starken Bise konnte das Feuer dem hoch oben aufgespiessten Böögg in diesem Jahr nichts anhaben. Er widerstand den Flammen.

Jubiläum mit Oli Hauenstein

Am Vorabend hatte der Quartierverein Sittertal seine 60. Hauptversammlung mit 103 Teilnehmern durchgeführt. Die Versammlung wählte Thomas Weingart als Nachfolger von Elisabeth Geisser in den Vorstand. Höhepunkt des Jubiläums war laut Präsident Bätscher aber ohne Zweifel der Auftritt des Thurgauer Clowns Oli Hauenstein.

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