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Damit haben sie nicht gerechnet

Das Ziel war, am Eidgenössischen Musikfest in Montreux unter die besten zehn zu kommen. Doch die Musikanten der Eintracht Güttingen holten sich in der dritten Stärkeklasse Harmonie sogar den Sieg. Die Freude ist gross.
Nicole D'orazio
Stolz und fröhlich: Die Musikanten der Eintracht Güttingen machen sich bereit für den Marsch von der Kirche Güttingen zur Mehrzweckhalle, wo sie beim offiziellen Empfang gebührend gefeiert wurden. (Bild: Hana Mauder Wick)

Stolz und fröhlich: Die Musikanten der Eintracht Güttingen machen sich bereit für den Marsch von der Kirche Güttingen zur Mehrzweckhalle, wo sie beim offiziellen Empfang gebührend gefeiert wurden. (Bild: Hana Mauder Wick)

GÜTTINGEN. Sie haben sich selbst übertroffen. Zum erstenmal seit 40 Jahren war der Musikverein Eintracht Güttingen wieder an einem Eidgenössischen Musikfest dabei. In Montreux nahmen die Musikanten am Wettbewerb in der dritten Stärkeklasse Harmonie teil. «Unser Ziel war, vorne mitzuspielen. Wir wollten unter die besten zehn kommen», sagt Präsident und Es-Hornist Tristan Rutishauser. Es kam noch viel besser: Die «Eintracht» setzte sich gegen 26 Vereine durch und holte sich den Sieg. 89 Punkte gab es für das Pflichtstück «Colorado» von Franco Cesarini und 95,33 – von maximal je 100 – für das Selbstwahlstück «Mazedonia» von Mario Bürki.

Die Hälfte ist weiblich

«Das selbstgewählte Stück gehört eigentlich in die zweite Stärkeklasse, doch es hat gut zu uns gepasst», sagt Rutishauser. Mit 41 Personen ist die «Eintracht» in Montreux angetreten. «Unsere Mitglieder sind zwischen 16 und 70 Jahre alt, und die Hälfte sind Frauen.»

Rutishauser schreibt den Erfolg zu einem grossen Teil dem Dirigenten, Benjamin Zwick, zu. «Er ist Profimusiker und passt sehr gut zu uns.» Er habe den Verein bereits am Kantonalen Musikfest in Müllheim 2014 überraschend zum Sieg geführt, erzählt der Präsident. «Das hatte uns motiviert. So haben wir uns auch entschieden, nach Montreux zu fahren.» Für den Verein sei die Teilnahme an einem Eidgenössischen eine grosse Sache, vor allem finanziell. Doch es habe sich mehr als gelohnt.

Dirigent wäre für den Aufstieg

Auch Benjamin Zwick ist mit den Musikanten sehr zufrieden. «Ich habe gewusst, dass wir gut drauf sind, doch der Sieg war eine mega Überraschung», sagt er. Wie es künftig weitergeht, müsse der Verein entscheiden. «Für mich wäre es eine logische Konsequenz, wenn wir es in der zweiten Stärkeklasse versuchen würden. Zutrauen würde ich das dem Verein auf jeden Fall.» Das Wichtigste sei, dass man schöne Musik mache, egal in welcher Klasse. Zum Abschluss des erfolgreichen Wochenendes durfte sich der Verein beim Empfang im Dorf gebührend feiern lassen.

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