CVP Bischofszell möchte siebenköpfige Schulbehörde

BISCHOFSZELL. Die Behörde der Volksschulgemeinde (VSG) Bischofszell plant aufgrund des Wegfalls der Sitzansprüche der ehemaligen acht Primarschulgemeinden in diversen Bereichen eine Änderung der Gemeindeordnung.

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BISCHOFSZELL. Die Behörde der Volksschulgemeinde (VSG) Bischofszell plant aufgrund des Wegfalls der Sitzansprüche der ehemaligen acht Primarschulgemeinden in diversen Bereichen eine Änderung der Gemeindeordnung. Der Vorstand der CVP Bischofszell und Umgebung nahm dies zum Anlass, sich durch Schulpräsident Felix Züst und Vizepräsidentin Daniela Limoncelli informieren zu lassen. Kritische Fragen blieben nicht aus, zumal die Stimmberechtigten am 25. September an der Urne nur gesamthaft über die Reglementsänderungen werden entscheiden können.

Alle Regionen berücksichtigen

Grundsätzlich begrüsst es der CVP-Vorstand, dass eine klare Trennung zwischen strategischen Aufgaben der Behörde und operativen Aufgaben der pädagogischen Leitung und der Schulverwaltung geschaffen wird. Vorgesehen ist eine Verkleinerung der Behörde von elf auf fünf Mitglieder. Die CVP erachtet eine Verkleinerung als sinnvoll. Allerdings gelte es zu überlegen, ob bei sieben Mitgliedern das Gremium nicht breiter abgestützt wäre. Es ist der CVP ein grosses Anliegen, dass möglichst alle Regionen in der Schulbehörde vertreten sind. Verschiedene Meinungen auf strategischer Führungsebene seien erwünscht und förderten die Demokratie.

Neue Finanzkompetenzen

Eine Verlagerung der Fachbereiche auf die operative Ebene erscheint dem CVP-Vorstand richtig. Nötig würden dadurch eine deutliche Abgrenzung und im operativen Bereich klare Zuständigkeiten. Das entsprechende Arbeitspapier sei insofern von Interesse, als durch die Umverteilung keine Pensenerhöhungen mit daraus resultierenden Mehrkosten erwartet werden. Diskutiert wurden zwischen dem Schulpräsidenten und dem CVP-Vorstand auch die Finanzkompetenzen der Schulbehörde, die verdoppelt werden sollen.

Der CVP-Vorstand erachtet eine Diskussion über die gesamte Reorganisation als notwendig. Gewünscht hätte er aber ein Vernehmlassungsverfahren. Trotz einer weiteren öffentlichen Orientierung nach den Sommerferien wird es nach Ansicht des CVP-Vorstandes aufgrund des Terminplans nicht mehr möglich sein, auf einzelne Punkte Einfluss zu nehmen. Umso wichtiger sei es, dass die Schulbehörde eine ausgereifte Vorlage zur Abstimmung bringt. (red./st)

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