Credit Suisse investiert in Kreuzlingen

Das altehrwürdige Gebäude der Grossbank an der Hauptstrasse 33 wird komplett renoviert. Der Umbau des unter Schutz stehenden Hauses dauert ein Jahr und kostet acht Millionen Franken.

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Ein Uhler-Bau: Die Credit Suisse ist eines der markantesten Häuser der Kreuzlinger Baumeister-Familie Uhler. (Bild: Urs Brüschweiler)

Ein Uhler-Bau: Die Credit Suisse ist eines der markantesten Häuser der Kreuzlinger Baumeister-Familie Uhler. (Bild: Urs Brüschweiler)

KREUZLINGEN. Das stattliche Bankgebäude der Credit Suisse am Boulevard erhält eine Generalüberholung. Anfang Oktober beginnen die Umbau-Arbeiten der Geschäftsstelle an der Hauptstrasse 33. Die Bauzeit soll etwa ein Jahr dauern, Ende September 2013 möchte die Credit Suisse wieder eröffnen. In der Zwischenzeit stehen den Kundinnen und Kunden der Bank die gewohnten Dienstleistungen weiterhin zur Verfügung. Für das Schalter- und Automatengeschäft wird von Anfang Januar bis etwa Mitte April 2013 ein Provisorium eingerichtet.

Moderne Kundenzone

Mit diesem umfassenden Umbau passe die Credit Suisse ihre Geschäftsstelle in Kreuzlingen den gewandelten Kundenbedürfnissen an, schreibt die Bank in ihrer Medienmitteilung. Die Kundenzone werde moderner gestaltet und das Gebäude mit einer zeitgemässen, energieeffizienten Haustechnik ausgestattet. Die Credit Suisse modernisiert fortlaufend ihr Geschäftsstellennetz, bis heute seien 120 der rund 200 Filialen renoviert worden.

Die Credit Suisse lässt sich den Gebäude-Umbau einiges kosten. Acht Millionen Franken investiere man in Kreuzlingen, schreibt die Bank. Sie bekräftige damit ihr Engagement für die Region Ostschweiz. «Wir sind vom Standort Kreuzlingen überzeugt», sagt Marcel Burger, Leiter Private Banking im Marktgebiet Thurgau der Credit Suisse.

Geothermische Energie nützen

Bei den Neubau- und Renovierungsarbeiten werde der schützenswerten Bausubstanz der Liegenschaft Sorge getragen. Man arbeite eng mit der kantonalen Denkmalpflege zusammen. Künftig will man auch Erdwärme zum Heizen und Kühlen nutzen. Elf rund 200 Meter tiefe Erdsonden werden dazu gelegt. Diese Arbeiten sind bereits angelaufen. (red.)